INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,57 € | 105,73 € |
| 20 | 11,13 € | 100,17 € |
Der Führungswagen KWVE20 -B-E-V1-G3 von INA bietet als vierreihiger Flanschwagen mit 59 mm Baubreite präzise Führungseigenschaften für industrielle Profilschienenführungen.
Der Führungswagen KWVE20 -B-E-V1-G3 ist ein linearer Wälzkörperwagen der 20er Reihe von INA. Ausgeführt als Flanschwagen mit erweiterter Bauform nutzt das Bauteil vier Kugelreihen als Wälzkörper, die ohne Kugelkette geführt werden. Das Zusammenspiel aus Stahl und gezielten Kunststoffkomponenten unterstützt einen gleichmäßigen Lauf entlang der Schienenachse. Die integrierte Dichtungsanordnung schirmt das Wälzsystem gegen äußere Schmutzpartikel ab.
Der Flanschwagen wird in modularen Profilschienenführungen montiert, bei denen lineare Verfahrbewegungen unter definierten Belastungen erforderlich sind. Durch die vierreihige Kugelumlaufführung nimmt der Führungswagen KWVE20 -B-E-V1-G3 Kräfte quer zur Verfahrrichtung sowie Drehmomente stabil auf. Die erweiterte Flanschausführung erleichtert die Verschraubung der Anschlusskonstruktion von oben oder unten. Das Bauteil arbeitet in einem zulässigen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad Celsius.
Die werkseitige Kennzeichnung V1 steht für eine leichte Vorspannung der Kugeln. Diese Einstellung verringert das Führungsspiel im System, ohne die Verschiebekräfte unnötig zu steigern, was einer gleichmäßigen Ablaufgenauigkeit dient. In Verbindung mit der Toleranzklasse INA G3 weist der Wagen eine eng gefasste Höhentoleranz auf. Kombinierte End- und Längsdichtungen halten den Schmierstoff im System, wobei sich der Führungswagen über vorgesehene Schmieranschlüsse nachschmieren lässt.
Der Wagen ist als vierreihiger Kugel-Führungswagen in erweiterter Flanschausführung der 20er Baureihe von INA ausgeführt. Mit seiner Breite von 59 mm ermöglicht die Flanschform eine flexible und flächige Anbindung von Aufbauten in linearen Führungssystemen.
Das Nachsetzzeichen V1 kennzeichnet eine leichte Vorspannung des Kugelumlaufsystems. Diese Vorspannungsklasse reduziert das Spiel zwischen Laufwagen und Schiene, erhöht die Steifigkeit der Führung und unterstützt eine ruhige Bewegung bei geringem Verschiebewiderstand.
Der Wagen verfügt über eine Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und seitlichen Längsdichtungen. Diese Dichtungsanordnung trägt dazu bei, das Eindringen von Staub sowie Spänen in das Kugelumlaufsystem zu verringern und mindert gleichzeitig den Austritt von Schmierfett aus dem Tragkörper.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -10 bis +80 Grad Celsius spezifiziert. Die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Funktionskunststoff behalten innerhalb dieses thermischen Fensters ihre mechanischen Eigenschaften und Formbeständigkeit.
Der Führungswagen ist als nachschmierbare Einheit konstruiert. Über entsprechende Schmieranschlüsse an den Kopfstücken lässt sich Schmierstoff gezielt nachführen, um den Verschleiß des Kugelumlaufsystems im Dauereinsatz gering zu halten.
Die Toleranzklasse G3 legt die zulässigen Maß- und Laufabweichungen des Führungswagens nach INA-Werksnorm fest. Sie definiert genaue Höhen- und Breitenabmaße, wodurch sich mehrere Wagen auf einer Schiene präzise zueinander ausrichten lassen.