NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,12 € | 287,27 € |
| 5 | 30,25 € | 272,14 € |
Der Führungswagen RAA35 GMP6Z von NSK bietet als vierreihiger Rollen-Flanschwagen mit leichter Vorspannung und P6-Genauigkeit hohe Steifigkeit für anspruchsvolle Linearführungen.
Der Führungswagen RAA35 GMP6Z ist ein linearer Führungskörper der 35er Baureihe von NSK. Als Wälzkörper dienen zylindrische Rollen in vierreihiger Anordnung, die im Vergleich zu Kugeln eine vergrößerte Kontaktfläche bieten. Das Bauteil ist als lange Ausführung in Flanschbauform ausgeführt und besteht aus Komponenten aus Stahl sowie Funktionsteilen aus Kunststoff. Die integrierten Enddichtungen und Längsdichtungen schließen den Innenbereich gegenüber Fremdkörpern ab.
Diese Rollenführung eignet sich vor allem für Linearachsen mit hohen Belastungen und Anforderungen an die statische sowie dynamische Steifigkeit. Typische Einsatzfelder finden sich in Führungsachsen mit hoher Beanspruchung im Maschinenbau. Durch die Auslegung für einen Temperaturbereich von -40 bis +80 Grad arbeitet die Einheit auch bei thermischen Beanspruchungen im industriellen Umfeld zuverlässig. Der Wagen ist über den Schmiernippel nachschmierbar.
Die Rollenführung nimmt Kräfte quer zur Verfahrrichtung mit geringer elastischer Verformung auf. Die definierte leichte Vorspannung reduziert das interne Spiel im Schienensystem, ohne den Verschiebewiderstand übermäßig zu erhöhen. In Kombination mit der Toleranzklasse NSK P6 unterstützt dies das genaue Ausrichten bei mehrachsigen Führungsanordnungen. Achten Sie bei der Befestigung des Flanschwagens auf saubere Anschraubflächen und sachgerechte Schmiermittelversorgung über den Schmiernippel.
Vier Rollenreihen als Wälzkörper anstelle von Kugeln kennzeichnen diesen Wagen der 35er Baureihe von NSK. Die Ausführung als Flanschwagen in langer Bauform bietet eine breite Auflagefläche. Hinzu kommen eine leichte Vorspannung, die Toleranzklasse NSK P6 sowie End- und Längsdichtungen zum Schutz des internen Wälzkörpersystems.
Im Inneren laufen Rollen in vier Reihen ohne Kettensystem. Gegenüber kugelförmigen Wälzkörpern erzeugen Rollen eine Linienberührung mit der Führungsschiene. Dadurch verteilt sich die anliegende Kraft auf eine größere Fläche, was zu einer höheren Systemsteifigkeit und Tragfähigkeit der Führung führt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 bis +80 Grad. Dieser Spielraum erlaubt den Einsatz sowohl in gekühlten Fertigungsumgebungen als auch in Maschinenbereichen mit betriebsbedingter Erwärmung. Die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt.
Der Wagen ist für den regelmäßigen Schmierstoffservice vorbereitet und verfügt über einen Schmiernippel. Über diesen Anschluss lässt sich Schmierfett direkt in den Umlenk- und Laufbahnbereich einbringen. Dies unterstützt den leichten Lauf der Rollen und beugt vorzeitigem Verschleiß durch Mangelschmierung vor.
Die Kombination aus Enddichtungen an den Stirnseiten und Längsdichtungen an den Seitenflanken dichtet den Spalt zur Schiene ab. Sie verhindert das Eindringen von Spänen, Staub sowie Schmutzpartikeln in die Rollenkanäle und hält das Schmiermittel zugleich im Wagenkörper.
Die Kennzeichnung P6 steht für eine erhöhte Genauigkeitsklasse nach NSK-Werksnorm. Sie definiert engere Fertigungstoleranzen hinsichtlich Höhe, Breite und Parallelität des Führungswagens im Vergleich zur Standardklasse. Dies begünstigt präzise Verfahrbewegungen in anspruchsvollen Linearführungen.