KWVE35 -WL-V2-G3 Führungswagen von INA
KWVE35 -WL-V2-G3 Führungswagen von INA

INA

Führungswagen INA KWVE35 -WL-V2-G3

Technische Daten
 
Breite
162 mm
Material
Stahl, Kunststoff
Dichtung
Enddichtungen und Längsdichtungen
Toleranzklasse
INA G3
Ausführung
breite, lange Ausführung
Vorspannung
mittlere Vorspannung
Wälzkörperart
Kugeln
Kugel-/Rollenreihen
vierreihig
Kugelkette
ohne Kugelkette
Bauform
Flanschwagen
Temperaturbereich
-10 bis +80 °C
Schmierung und Wartung
nachschmierbar
Baureihe
35er Reihe
Gewicht
4,11 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Führungswagen INA KWVE35 -WL-V2-G3
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Führungswagen INA KWVE35 -WL-V2-G3

Der Führungswagen KWVE35 -WL-V2-G3 von INA ist ein breiter, langer Flanschwagen mit 162 mm Baubreite für steife Profilschienen-Längsführungen.

Der Führungswagen KWVE35 -WL-V2-G3 ist eine vierreihige Kugelumlaufeinheit der 35er Baureihe von INA. Diese Bauart zeichnet sich durch die breite und lange Ausführung als Flanschwagen aus, gefertigt aus Komponenten aus Stahl und Kunststoff. Das Führungselement nimmt Kräfte aus allen Hauptrichtungen quer zur Bewegungsachse sowie Momente um sämtliche Raumachsen auf. Durch die Nachschmierbarkeit bleibt das Kugelumlaufsystem im laufenden Betrieb nachschmierbar und einsatzbereit. Das Bauteil dient als montagefertiges Wälzelement für steife Linearführungen.

Welche Eigenschaften und Lasten prägen den Führungswagen KWVE35 -WL-V2-G3?

Dieser Flanschwagen dient Profilschienenführungen mit unbegrenztem Verfahrweg und gesteigerten Steifigkeitsanforderungen. Wegen der breiten und langen Bauform stützt der Wagen statische und dynamische Momentenbelastungen ab. Relevante Einsatzbereiche finden sich in Linearachsen mit hohen Führungskräften und Kippmomenten. Die vierreihige Kugelgeometrie sorgt für einen gleichförmigen Lauf und eine ausgewogene Lastübertragung. Der zulässige Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad erlaubt den Einsatz in gängigen industriellen Produktionsumgebungen.

Was bedeuten die Bezeichnungen WL, V2 und G3 am Flanschwagen?

Das Kürzel WL steht für die breite und lange Ausführung des Wagens mit einer Breite von 162 mm, was die Auflagefläche zur Anschlusskonstruktion vergrößert. Die Kennzeichnung V2 signalisiert eine mittlere Vorspannung, die das mechanische Führungsspiel minimiert und die Steifigkeit erhöht. Mit der Toleranzklasse INA G3 erfüllt das Bauteil präzise definierte Maßvorgaben des Herstellers. Stirnseitige Enddichtungen und zusätzliche Längsdichtungen halten Verunreinigungen vom vierreihigen Kugelumlauf fern und begrenzen den Schmierstoffaustritt.

Was zeichnet den Führungswagen KWVE35 -WL-V2-G3 aus?

Diese Kugelumlaufeinheit der 35er Reihe von INA besitzt eine breite und lange Flanschbauform mit 162 mm Baubreite. Vier Kugelreihen ohne Kugelkette übertragen Kräfte quer zur Verfahrrichtung sowie Drehmomente um alle Raumachsen, abgestimmt auf anspruchsvolle Führungsaufgaben.

Welche Schutzwirkung bieten Enddichtungen und Längsdichtungen?

Die Kombination aus Stirn-Enddichtungen und integrierten Längsdichtungen dichtet den inneren Wälzkörperraum rundum ab. Diese Anordnung schützt die vier Kugelreihen vor eindringenden Partikeln und betriebsbedingtem Schmutz. Zudem bleibt das eingebrachte Schmiermittel im Wagen, was Schmierstoffverluste entlang der Schiene reduziert.

Welche Funktion hat die mittlere Vorspannung V2?

Die Kennzeichnung V2 definiert eine werksseitig eingestellte, mittlere Vorspannung des Wälzsystems. Durch diese Vorspannung wird das Radialspiel zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern reduziert. Dies steigert die Gesamtsteifigkeit der Führungseinheit unter wechselnder Belastung, ohne die Leichtgängigkeit der Kugeln zu beeinträchtigen.

Welcher Temperaturbereich ist für den Betrieb zulässig?

Der zulässige Betriebsbereich für diese Kugelumlaufeinheit liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Die verwendeten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sowie das Schmiersystem sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt. Ein Überschreiten dieser Grenzwerte kann die Funktion der Dichtungen und die Schmierstoffwirkung negativ beeinflussen.

Wie erfolgt die Wartung und Schmierung des Wagens?

Dieser Führungswagen ist nachschmierbar konstruiert und lässt sich über geeignete Schmieranschlüsse mit Nachschmierfett versorgen. Das Schmiermittel gelangt dabei direkt an die Umlenkzonen und Laufflächen der vier Kugelreihen. Ein bedarfsgerechtes Nachschmierintervall erhält die Beweglichkeit der Wälzkörper und beugt Reibungsverschleiß gezielt vor.

Was bedeutet die Toleranzklasse INA G3?

Die Angabe G3 beschreibt eine standardisierte Genauigkeitsklasse von INA für Profilschienenführungen. Sie legt die zulässigen Maß- und Paralleltoleranzen des Führungswagens bezogen auf die Montageschiene fest. Diese Klasse erfüllt die Anforderungen an eine wiederholgenaue Positionierung und Führung im allgemeinen Maschinenbau.

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