INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,36 € | 215,91 € |
| 5 | 22,73 € | 204,54 € |
Der Führungswagen KWVE35 -WL-V2-G3 von INA ist ein breiter, langer Flanschwagen mit 162 mm Baubreite für steife Profilschienen-Längsführungen.
Der Führungswagen KWVE35 -WL-V2-G3 ist eine vierreihige Kugelumlaufeinheit der 35er Baureihe von INA. Diese Bauart zeichnet sich durch die breite und lange Ausführung als Flanschwagen aus, gefertigt aus Komponenten aus Stahl und Kunststoff. Das Führungselement nimmt Kräfte aus allen Hauptrichtungen quer zur Bewegungsachse sowie Momente um sämtliche Raumachsen auf. Durch die Nachschmierbarkeit bleibt das Kugelumlaufsystem im laufenden Betrieb nachschmierbar und einsatzbereit. Das Bauteil dient als montagefertiges Wälzelement für steife Linearführungen.
Dieser Flanschwagen dient Profilschienenführungen mit unbegrenztem Verfahrweg und gesteigerten Steifigkeitsanforderungen. Wegen der breiten und langen Bauform stützt der Wagen statische und dynamische Momentenbelastungen ab. Relevante Einsatzbereiche finden sich in Linearachsen mit hohen Führungskräften und Kippmomenten. Die vierreihige Kugelgeometrie sorgt für einen gleichförmigen Lauf und eine ausgewogene Lastübertragung. Der zulässige Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad erlaubt den Einsatz in gängigen industriellen Produktionsumgebungen.
Das Kürzel WL steht für die breite und lange Ausführung des Wagens mit einer Breite von 162 mm, was die Auflagefläche zur Anschlusskonstruktion vergrößert. Die Kennzeichnung V2 signalisiert eine mittlere Vorspannung, die das mechanische Führungsspiel minimiert und die Steifigkeit erhöht. Mit der Toleranzklasse INA G3 erfüllt das Bauteil präzise definierte Maßvorgaben des Herstellers. Stirnseitige Enddichtungen und zusätzliche Längsdichtungen halten Verunreinigungen vom vierreihigen Kugelumlauf fern und begrenzen den Schmierstoffaustritt.
Diese Kugelumlaufeinheit der 35er Reihe von INA besitzt eine breite und lange Flanschbauform mit 162 mm Baubreite. Vier Kugelreihen ohne Kugelkette übertragen Kräfte quer zur Verfahrrichtung sowie Drehmomente um alle Raumachsen, abgestimmt auf anspruchsvolle Führungsaufgaben.
Die Kombination aus Stirn-Enddichtungen und integrierten Längsdichtungen dichtet den inneren Wälzkörperraum rundum ab. Diese Anordnung schützt die vier Kugelreihen vor eindringenden Partikeln und betriebsbedingtem Schmutz. Zudem bleibt das eingebrachte Schmiermittel im Wagen, was Schmierstoffverluste entlang der Schiene reduziert.
Die Kennzeichnung V2 definiert eine werksseitig eingestellte, mittlere Vorspannung des Wälzsystems. Durch diese Vorspannung wird das Radialspiel zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern reduziert. Dies steigert die Gesamtsteifigkeit der Führungseinheit unter wechselnder Belastung, ohne die Leichtgängigkeit der Kugeln zu beeinträchtigen.
Der zulässige Betriebsbereich für diese Kugelumlaufeinheit liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Die verwendeten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sowie das Schmiersystem sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt. Ein Überschreiten dieser Grenzwerte kann die Funktion der Dichtungen und die Schmierstoffwirkung negativ beeinflussen.
Dieser Führungswagen ist nachschmierbar konstruiert und lässt sich über geeignete Schmieranschlüsse mit Nachschmierfett versorgen. Das Schmiermittel gelangt dabei direkt an die Umlenkzonen und Laufflächen der vier Kugelreihen. Ein bedarfsgerechtes Nachschmierintervall erhält die Beweglichkeit der Wälzkörper und beugt Reibungsverschleiß gezielt vor.
Die Angabe G3 beschreibt eine standardisierte Genauigkeitsklasse von INA für Profilschienenführungen. Sie legt die zulässigen Maß- und Paralleltoleranzen des Führungswagens bezogen auf die Montageschiene fest. Diese Klasse erfüllt die Anforderungen an eine wiederholgenaue Positionierung und Führung im allgemeinen Maschinenbau.