FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 20,23 € | 384,37 € |
| 5 | 40,46 € | 364,14 € |
Das viereckige Flanschlagergehäuse F517 -B-L von FAG aus Grauguss bietet eine 150 mm Bohrung für durchgehende Wellen und umfasst beiliegende Filzstreifen zur Abdichtung.
Das Flanschlagergehäuse F517 -B-L von FAG dient der stabilen Lageraufnahme an vertikalen oder horizontalen Montagewänden im industriellen Maschinenbau. Dieses vierlochige Gehäuse aus Grauguss nimmt passende Wälzlager mit 150 mm Außendurchmesser auf und fixiert Wellenkonstruktionen schwingungsdämpfend. Durch die Ausführung in Grauguss nimmt der Gehäusekörper mechanische Kräfte formstabil auf. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugruppe, wenn Lagerungen seitlich an Maschinengestellen verschraubt werden.
Das Gehäuse dient der Lagerung rotierender Wellen an ebenen Konstruktionswänden oder Traggerüsten. Durch die Auslegung für durchgehende Wellen passiert der Wellenstrang das Gehäuse beidseitig ohne axiale Begrenzung. Die Montage erfolgt plan über vier Befestigungsschrauben an vertikalen oder horizontalen Flächen. Dabei nimmt der Werkstoff Grauguss auftretende mechanische Belastungen im industriellen Dauerbetrieb formstabil auf.
Die Variante für durchgehende Wellen zeichnet sich durch zwei offene Seiten aus, sodass die Welle das Bauteil ungehindert durchläuft. Zum Schutz des eingesetzten Lagers liegen Filzstreifen bei. Diese Dichtelemente hemmen den Eintrag von Schmutzpartikeln und halten das Schmierfett in der Lagerstelle. Für die Auslegung sind der Gehäusebohrungsdurchmesser von 150 mm sowie eine exakt plane Montagefläche maßgeblich, um Verspannungen des Gusskörpers zu verhindern.
Dieses Gehäuse nimmt ein Wälzlager mit passender Außenabmessung auf und verbindet die Lagerstelle direkt mit einer senkrechten oder waagerechten Maschinenwand. Über vier Befestigungsbohrungen leitet der Graugusskörper auftretende Kräfte in die umgebende Konstruktion ab, während die Aufnahme das innenliegende Lager vor äußeren Stößen schützt.
Die Ausführung für durchgehende Wellen besitzt zwei offene Gehäuseseiten, durch welche die Welle hindurchgeführt wird. Im Gegensatz zu Gehäusen für Wellenenden, die einseitig mit einem Deckel geschlossen sind, ermöglicht diese Variante die Fortführung des Wellenstrangs zu weiteren Maschinenelementen oder nachfolgenden Lagerstellen im Antriebsstrang.
Filzstreifen werden in die vorgesehenen Nuten des Gehäuses eingelegt und legen sich eng an die rotierende Welle an. Sie bilden eine Barriere gegen Staub und Schmutzpartikel aus der unmittelbaren Umgebung. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Gehäuseinneren und eignen sich für moderate Gleitgeschwindigkeiten.
Grauguss zeichnet sich durch hohe Formstabilität und gute Schwingungsdämpfung aus. Bei dynamischen Belastungen im laufenden Betrieb absorbiert das Material Vibrationen, was einen ruhigen Lauf des gelagerten Bauteils begünstigt. Zudem widersteht der Gusskörper mechanischem Verschleiß und schützt das eingesetzte Wälzlager vor Verformungen durch äußere Krafteinwirkungen.
Die viereckige Grundform verfügt über vier symmetrisch angeordnete Durchgangsbohrungen zur Verschraubung an einer Montagefläche. Für einen spannungsfreien Sitz empfiehlt sich ein gleichmäßiges Anziehen der Befestigungsschrauben über Kreuz. Eine saubere, plane Gegenfläche an der Maschine ist Voraussetzung, um Gehäuseverzug und unerwünschten Fluchtungsfehlern vorzubeugen.
Zentrales Maß ist die Gehäusebohrung mit einem Durchmesser von 150 mm, die exakt auf die Außenabmessung des einzusetzenden Lagers abgestimmt sein muss. Ebenso sollten Anwender vor der Montage den Lochabstand der vier Anschraubpunkte an der Wandkonstruktion abgleichen, um eine passgenaue Ausrichtung an der Maschine zu erreichen.
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