TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 14,43 € | 274,16 € |
| 5 | 28,87 € | 259,72 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF315 von TIMKEN verbindet ein 4-Loch-Graugussgehäuse mit einem 75-mm-Lager aus Wälzlagerstahl für verschraubte Wellenlagerungen.
Mit der Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF315 erhalten Anwender eine montagefertige Baugruppe aus einem formstabilen Gehäuse und einem passenden Lagereinsatz. TIMKEN fertigt das viereckige Gehäuse aus Grauguss, während das eigentliche Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl besteht. Die Einheit nimmt zylindrische Wellen mit 75 mm Durchmesser auf und ist für vorwiegend radiale Belastungen an senkrechten oder waagerechten Montageflächen ausgelegt.
Diese Gehäuseeinheit dient der stabilen Führung rotierender Wellen durch Gehäusewände, Rahmenkonstruktionen oder Tragprofile im Maschinenbau. Die viereckige Flanschform verteilt auftretende Kräfte über vier Befestigungspunkte gleichmäßig auf die ebene Montagefläche. Der integrierte Lagereinsatz kann statische Fluchtungsfehler der Welle ausgleichen, wodurch Verspannungen im Lagerkörper reduziert werden. Typische Einsatzfelder finden sich in vielseitigen industriellen Lagerstellen mit getrenntem Tragrahmen.
Vier Befestigungslöcher verankern den Flansch direkt mit der Maschinenwand und bieten Halt gegen mechanische Vibrationen. Die Welle wird über Gewindestifte im Innenring arretiert, was eine unkomplizierte Montage auf glatten Wellen ohne Anstauchen oder Absätze erlaubt. Eine zweifache Dichtung schützt die Wälzkörper vor Schmutz und Feuchtigkeit aus dem Umfeld und trägt dazu bei, das Schmiermittel im Lagerinneren zu halten.
Der Innendurchmesser des Lagereinsatzes beträgt 75 mm für entsprechende Wellenabmessungen. Das Gehäuse besitzt eine viereckige Grundform mit vier Bohrungen für die Befestigungsschrauben. Vor dem Einbau sollten der Wellendurchmesser und der Lochabstand an der Maschinenwand abgeglichen werden, um einen passgenauen Sitz zu ermöglichen.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im Innenring des Lagers. Die Einheit wird auf die zylindrische Welle geschoben und über die Stifte festgezogen. Diese Klemmung erzeugt einen Kraftschluss und wirkt einer axialen Verschiebung der Welle im regulären Betrieb entgegen.
Zwei hintereinander angeordnete Dichtelemente schützen die Laufbahnen des Wälzlagers. Diese Konstruktion hält Schmierfett im Inneren und schirmt feste Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit ab. Dies trägt dazu bei, die Intervalle für Wartung und Austausch auch in staubigen Betriebsumgebungen zu verlängern.
Das Gehäuse besteht aus Grauguss, der Belastungen aufnimmt und an die Rahmenkonstruktion weiterleitet. Der eigentliche Lagereinsatz wird aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Materialkombination bietet verschleißfeste Laufbahnen bei solider Stabilität des Gehäusekörpers.
Wichtig ist eine ebene und saubere Anschraubfläche an der Maschine. Die vier Befestigungsschrauben sollten über Kreuz angezogen werden, um Verkantungen des Gehäuses zu vermeiden. Auch wenn der Lagereinsatz Fluchtungsfehler ausgleicht, sollte die Welle möglichst rechtwinklig zur Montageebene verlaufen.
The Timken Company
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