SKF
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Die Flanschlager-Gehäuseeinh. FY30 FM von SKF bietet ein 4-Loch-Graugussgehäuse mit 30 mm Bohrung und Exzenterspannring für eine sichere Wellenbefestigung.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. FY30 FM von SKF verbindet ein formstabiles Graugussgehäuse mit einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl für Wellen mit 30 mm Durchmesser. Diese anschlussfertige Einheit in viereckiger Bauform verfügt über vier Befestigungslöcher und eignet sich zur direkten Verschraubung an ebenen Maschinenwänden. Eine einfache Dichtung schützt den Innenraum vor Verschmutzung. Dank der standardisierten Abmessungen dient die Baugruppe Konstrukteuren und Instandhaltern gleichermaßen als montagefreundliche Komponente für industrielle Anwendungen.
Die viereckige Lagereinheit kommt überall dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen senkrecht zu einer Montagefläche gelagert werden. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei stationären Wellenführungen. Durch das Gehäuse aus Grauguss dämpft die Einheit betriebsbedingte Schwingungen wirksam ab. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad erlaubt den Einsatz sowohl in ungeheizten Werkshallen als auch in Umgebungen mit mäßiger Prozesswärme.
Die Fixierung auf der 30-mm-Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, der sich durch eine definierte Drehbewegung formschlüssig auf dem Innenring festklemmt. Diese Spannmethode eignet sich primär für Wellen mit gleichbleibender Drehrichtung und erleichtert die Montage ohne aufwendige Passungsbearbeitung der Welle. Bei der Auslegung sollten Sie die viereckige 4-Loch-Flanschform sowie die Ausrichtung der Schraubverbindungen berücksichtigen, um eine verkantungsfreie Montage auf der Unterlage zu ermöglichen.
Diese Flanschlager-Gehäuseeinheit ist für Wellen mit einem Durchmesser von 30 mm ausgelegt. Das Gehäuse besitzt eine viereckige Grundform und wird über vier Befestigungsbohrungen an der Anschlusskonstruktion montiert. Durch die kompakte Standardausführung eignet sich die Einheit für die direkte Wandmontage an Maschinen und Trägerstrukturen.
Der Exzenterspannring greift über den exzentrischen Ansatz des Lagerinnenrings. Durch Drehen des Rings in Wellendrehrichtung klemmt sich das Bauteil auf der Welle fest. Die Klemmung sichert die axiale und radiale Position auf der Welle. Diese Befestigungsart ist für gleichförmige Drehrichtungen ohne häufigen Reversierbetrieb ausgelegt.
Das Gehäuse besteht aus Grauguss und ist dunkelblau lackiert, was der Baugruppe Formstabilität und mechanische Dämpfungseigenschaften verleiht. Der eigentliche Wälzlagereinsatz wird aus klassischem Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Materialkombination bietet eine belastbare Struktur für typische industrielle Drehbewegungen und radiale Führungskräfte.
Die Einheit deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Damit arbeitet das Lager in Kältebereichen ebenso wie bei mäßig erhöhten Umgebungstemperaturen. Bei der Projektierung ist darauf zu achten, dass Schmierstoff und Dichtungselemente innerhalb dieses thermischen Rahmens betrieben werden, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Die integrierte einfache Dichtung hält groben Staub sowie Partikel vom Lagerinneren fern und unterstützt den Rückhalt des Schmierfetts in der Wälzkörperlaufbahn. Für stark staubbelastete Umgebungen oder direkte Spritzwasserbeaufschlagung empfiehlt sich gegebenenfalls eine zusätzliche externe Schutzabdeckung, da einfache Lippendichtungen primär für normale Umgebungsbedingungen ausgelegt sind.
Viereckige Flanscheinheiten mit vier Anschraubpunkten verteilen die einwirkenden Querkräfte gleichmäßig auf die Unterkonstruktion. Gegenüber ovalen oder rautenförmigen 2-Loch-Flanschen bietet die viereckige Bauform eine höhere Steifigkeit bei wechselnden Lastrichtungen. Dies unterstützt einen stabilen Sitz an ebenen Montageflächen im Industrie- und Maschinenbau.
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