RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,31 € | 62,83 € |
| 30 | 6,62 € | 59,52 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF211 D1 von RHP Wälzlager bietet eine montagefertige 4-Loch-Lagerung mit 55 mm Bohrung im robusten Graugussgehäuse für vielfältige Wellenkonstruktionen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF211 D1 von RHP Wälzlager verbindet einen stabilen Gehäusekörper aus Grauguss mit einem präzise gefertigten Einsatzlager aus Standard-Wälzlagerstahl. Sie dient zur radialen Führung von Wellen mit 55 mm Durchmesser an ebenen Montageflächen. Durch die zweifache Dichtung schützt die Einheit das Lagerelement vor Verunreinigungen. Die montagefertige Ausführung erleichtert Instandsetzungsarbeiten, während standardisierte Anschlussmaße den Austausch in bestehenden Konstruktionen vereinfachen.
Die viereckige Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF211 D1 eignet sich für Wellenlagerungen, die senkrecht an Seitenwänden, Gestellen oder Maschinengehäusen verschraubt werden. Sie kommt an ebenen Montageflächen mit mittleren bis hohen radialen Belastungen zum Einsatz. Das Gehäuse nimmt radiale Kräfte auf und leitet sie über vier Befestigungspunkte in die Anschlusskonstruktion ein. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad bewährt sich die Einheit auch in Umgebungen mit schwankender Betriebstemperatur.
Bei dieser Lagereinheit erfolgt die Arretierung auf der 55-mm-Welle über integrierte Gewindestifte im verlängerten Innenring. Dieses Befestigungssystem erleichtert die Montage, da keine zusätzlichen Spannhülsen erforderlich sind. Die Gewindestifte pressen sich kraftschlüssig auf den Wellensitz und halten das Lager auf der Welle in Position. Ein gleichmäßiges Anziehen der Stifte verhindert Verspannungen. Die viereckige Bauform mit vier Durchgangslöchern sorgt für einen verwindungssteifen Sitz am Träger.
Die Lagereinheit verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 55 mm für die Aufnahme der Welle. Die Gehäuseeinheit besitzt eine viereckige Grundform mit vier Bohrungen für die stabile Befestigung an Ihrer Maschinenwand. Maßgebend für die Auslegung sind der Wellendurchmesser sowie die Abstände der vier Gehäusebohrungen zur planen Verschraubung.
Der Gehäusekörper besteht aus festem Grauguss, der Schwingungen im Betrieb wirksam dämpft und mechanische Belastungen aufnimmt. Im Inneren arbeitet ein Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl, das für hohe Tragfähigkeit und Formstabilität sorgt. Diese Werkstoffkombination sichert eine verlässliche Funktion im industriellen Dauerbetrieb bei Temperaturen zwischen -20 und +120 Grad.
Die mechanische Arretierung erfolgt über Gewindestifte im Innenring des Lagers. Beim Festdrehen der Stifte verspannt sich der Innenring kraftschlüssig mit der 55 mm durchmessenden Welle. Das Verfahren ermöglicht eine unkomplizierte Ausrichtung und einen zügigen Austausch im Instandhaltungsfall, ohne dass Sie aufwendige Passfedernuten oder Spannringe vorsehen müssen.
Die zweifache Dichtung schirmt die Wälzkörper und Laufbahnen des Lagers gegen das Eindringen von Staub, Abrieb und Spritzwasser ab. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerinneren. Dadurch bleibt der Schmierfilm unter wechselnden Betriebsbedingungen stabil erhalten, was den Verschleiß mindert und zu einem gleichmäßigen Lauf beiträgt.
Die Einheit ist für einen kontinuierlichen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Spielraum deckt die typischen Betriebsbedingungen im industriellen Maschinenbau und in der Fördertechnik vollständig ab. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Sie die thermische Belastung von Umfeld und Schmierstoff im Vorfeld genau prüfen.
Eine viereckige 4-Loch-Gehäuseeinheit wie die UCF211 D1 verteilt auftretende Kräfte symmetrisch über vier Verschraubungspunkte in die Anschlusskonstruktion. Im Vergleich zu 2-Loch-Ovalflanschen bietet diese Bauform eine höhere Steifigkeit gegenüber Verkippungen und wechselnden Belastungsrichtungen. Sie kommt bevorzugt an stabilen Maschinenrahmen und Seitenwänden mit ausreichendem Platzangebot zum Tragen.