NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,67 € | 50,66 € |
| 30 | 5,34 € | 47,99 € |
Flanschlager-Gehäuseeinh. RME50 -N von NKE Steyr: Runde 4-Loch-Einheit aus Grauguss mit 50 mm Bohrung, Exzenterspannring und zweifacher Dichtung für montagefreundliche Wellenverbindungen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. RME50 -N von NKE Steyr verbindet ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl mit einem formstabilen Gehäusekörper aus dunkelgrauem Grauguss. Die runde Ausführung mit 4 Befestigungsbohrungen erlaubt die Montage rechtwinklig zur Wellenachse an vertikalen oder horizontalen Maschinenwänden. Eine integrierte zweifache Dichtung schützt das Lagerelement im laufenden Betrieb vor eindringenden Fremdkörpern und unterstützt den Schmierstoffrückhalt im Inneren.
Konstrukteure setzen diese 4-Loch-Flanscheinheit bevorzugt an Seitenwänden, Rahmenkonstruktionen und Traggerüsten ein, an denen kein Platz für klassische Stehlagergehäuse vorhanden ist. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in der Fördertechnik sowie bei Antriebswellen mit 50 mm Durchmesser. Durch die Kombination aus dämpfendem Grauguss und verschleißfestem Wälzlagerstahl nimmt die Gehäuseeinheit radiale Führungskräfte sowie moderate Axiallasten auf.
Die Befestigung der Einheit auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring. Dieses System erlaubt eine schnelle Klemmung durch Drehen des Rings in Wellendrehrichtung, wodurch der Innenring fest auf dem 50-mm-Zapfen arretiert wird. Als Sonderausführung verfügt das Gehäuse zudem über eine Nut. Diese Aussparung dient der gezielten Zentrierung oder der Aufnahme eines passenden Sicherungsrings im Maschinengestell, was die exakte Ausrichtung bei der Installation erleichtert.
Das integrierte Wälzlager besitzt eine zylindrische Bohrung von 50 mm. Die Einheit eignet sich daher für geschliffene oder gezogene Wellen mit diesem Nenndurchmesser, wie sie im industriellen Maschinenbau für rotierende Übertragungselemente gebräuchlich sind.
Der Innenring des Lagers und der Exzenterspannring besitzen exzentrisch gedrehte Ansätze. Beim Drehen des Spannrings auf dem Lageransatz entsteht eine kraftschlüssige Klemmung gegen die Welle. Abschließend fixiert eine Gewindestift-Verschraubung im Ring die Position gegen unbeabsichtigtes Lösen.
Die zweifache Dichtung dichtet das Wälzlager beidseitig gegen äußere Einflüsse ab. Sie verringert das Eindringen von Staub, Abrieb und Spritzwasser in den Wälzkörperraum und hält den Schmierstoff im Lager, was den Wartungsaufwand im Betrieb minimiert.
Das Gehäuse besteht aus schwingungsdämpfendem Grauguss mit dunkelgrauer Oberfläche, der mechanische Belastungen gleichmäßig aufnimmt. Der eigentliche Wälzlagereinsatz mit Innen- und Außenring sowie den Wälzkörpern ist aus klassischem, durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl gefertigt.
Der Zusatz -N kennzeichnet eine Sonderausführung mit Nut beziehungsweise Nut für Ring am Gehäusekörper. Diese Aussparung dient als Zentrierbund oder Passungsaufnahme, um das runde Flanschlager bei der Montage präzise in einer Bohrung der Anschlusskonstruktion zu positionieren.
Die Einheit verfügt über vier Durchgangslöcher am runden Flansch. Schrauben verbinden das Lager plan mit der ebenen Maschinenwand. Vor dem Festziehen des Exzenterspannrings empfiehlt sich das lose Anschrauben des Gehäuses, um Fluchtungsfehler zur Wellenachse auszugleichen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint