SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,32 € | 5,99 € |
| 50 | 0,64 € | 5,67 € |
| 150 | 0,95 € | 5,36 € |
| 250 | 1,27 € | 5,04 € |
Filzstreifen FS370 von SKF Wälzlager bietet mit 8,5 mm Breite und 370 mm Länge eine anpassbare Dichtungslösung für Gehäuseanwendungen.
Der Filzstreifen FS370 dient als berührendes Dichtelement in geteilten Stehlagergehäusen sowie Flanschlagergehäusen. Das Bauteil von SKF Wälzlager schützt Wälzlager vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln und hält gleichzeitig den Schmierstoff im Gehäuseinneren. Gefertigt aus technischem Filz weist das Material eine Breite von 8,5 mm sowie eine Gesamtlänge von 370 mm auf. Dadurch lässt sich der Streifen präzise in die dafür vorgesehene Gehäusenut einlegen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 °C bis +100 °C.
Der Filzstreifen FS370 eignet sich vor allem für fettgeschmierte Lagerungen in staubiger oder spanender Umgebung. In Gehäusen wie Stehlagern dichtet der Filz entlang der Welle ab und nimmt Schmierfett auf, wodurch eine wirksame Schmierstoffbarriere entsteht. Bei Wartungsarbeiten oder dem Austausch verschlissener Dichtungen setzen Instandhalter diesen Streifen ein, um Lagerstellen vor vorzeitigem Verschleiß durch eindringende Fremdkörper zu bewahren. Das elastische Filzmaterial gleicht dabei geringfügige Wellenbewegungen unkompliziert aus.
Bei der Verwendung des Filzstreifens FS370 ist auf das exakte Einpassen in die Gehäusenut zu achten. Vor dem Einlegen empfiehlt sich das Tränken des Filzes in warmem Schmieröl oder Fett, um Reibung und Einlaufverschleiß an der Wellenoberfläche zu minimieren. Der Streifen mit einer Länge von 370 mm wird bei Bedarf auf den passenden Wellenumfang gekürzt. Die Stoßstellen sollten fest aneinanderliegen, damit keine Spalte entstehen, durch die Verunreinigungen in das Lagergehäuse gelangen könnten.
Der Streifen besitzt eine Breite von 8,5 mm und eine gestreckte Länge von 370 mm. Durch diese Abmessungen eignet er sich für Gehäusenuten mit passender Nutbreite. Bei der Montage lässt sich die Länge durch einfachen Zuschnitt exakt an den jeweiligen Gehäusedurchmesser anpassen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -40 °C und +100 °C. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Filzmaterial seine mechanischen Eigenschaften und erhält die Dichtwirkung. Bei Einsätzen mit dauerhaft höheren Temperaturen über 100 °C müssen hitzebeständigere Dichtungswerkstoffe gewählt werden, um Versprödung des Materials zu vermeiden.
Dieses Dichtelement besteht aus reinem Filz. Der textile Werkstoff zeichnet sich durch hohe Speicherfähigkeit für Schmierstoffe sowie gute Anpassungsfähigkeit an Wellenkonturen aus. Filz erzeugt im Betrieb geringe Reibung auf der Welle, sofern der Streifen vor der Montage ausreichend geschmiert wurde.
Vor dem Einsetzen in die Gehäusenut sollte der Filzstreifen in Schmieröl oder erwärmtem Schmierfett getränkt werden. Diese Vorbehandlung trägt dazu bei, dass das Material von Beginn an gleitfähig bleibt. Ein trockener Einbau würde zu erhöhter Reibung, Erwärmung und schnellem Abrieb an der Berührungsfläche führen.
Filzstreifen werden überwiegend in fettgeschmierten Lagerungen eingesetzt. Das im Filz gespeicherte Schmiermittel bildet eine wirksame Dichtbarriere gegenüber Staub, Feuchtigkeit und feinen Partikeln. Für reine Ölschmierung bei starkem Ölstand eignen sich Filzdichtungen in der Regel nicht, da Filz für dünnflüssige Medien durchlässig sein kann.
Der Zuschnitt erfolgt mit einem scharfen Messer rechtwinklig oder leicht schräg zur Längsachse. Der Streifen wird so bemessen, dass sich die beiden Enden in der Nut fest gegeneinander pressen. Ein sauberer Stoß verhindert offene Spaltmaße, durch die Schmutz eindringen oder Schmierstoff austreten könnte.
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