SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,84 € | 15,87 € |
| 25 | 1,68 € | 15,03 € |
| 50 | 2,51 € | 14,20 € |
Der Festring FRB10/200 von SKF aus Stahl dient der axialen Festlegung von Wälzlagern bei Gehäusebohrungen mit 200 mm Außendurchmesser.
Mit dem Festring FRB10/200 von SKF Wälzlager bestimmen Konstrukteure die axiale Position eines Lagers im Stehlagergehäuse. Dieses Bauteil wandelt ein verschiebbares Loslager in eine definierte Festlagerung um, indem es den verbleibenden axialen Freiraum im Gehäusesitz ausfüllt. Durch die Fertigung aus Stahl hält der Ring mechanischen Belastungen stand und unterstützt eine präzise axiale Führung der rotierenden Welle.
Der Festring FRB10/200 wird in geteilten Stehlagergehäusen eingesetzt, deren Bohrung einen Durchmesser von 200 mm aufweist. Dort stützt der Ring das Wälzlager axial gegen Gehäuseschultern ab, um axiale Wellenbewegungen zu begrenzen. Geeignete Einsatzfelder sind industrielle Lagerstellen, bei denen die Konstruktion axiale Führungskräfte aufnehmen und eine definierte Fixierung der Wälzlager gewährleisten muss.
Für den passgenauen Sitz im Lagergehäuse sind drei Maße maßgeblich: Der Außendurchmesser beträgt 200 mm, die innere Bohrung misst 187 mm und die Ringbreite liegt bei 10 mm. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des axialen Freiraums zwischen Lageraußenring und Gehäuseanschlag. Je nach Gehäuseausführung kommen ein oder zwei Festringe zum Einsatz. Der Werkstoff Stahl trägt zur Formstabilität bei axialer Belastung bei.
Das Bauteil arretiert Wälzlager axial im Gehäusesitz. Durch das Einlegen füllt der Ring den Freiraum zwischen Lageraußenring und Gehäuseanschlag aus und wandelt eine Loslagerung in eine Festlageranordnung um. Dadurch nimmt die Lagerung axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf, um unerwünschte Verschiebungen der Welle zu vermeiden.
Der Ring weist einen Außendurchmesser von 200 mm, einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 187 mm sowie eine Breite von 10 mm auf. Diese Maße sind exakt auf Gehäusebohrungen mit 200 mm Durchmesser abgestimmt. Vergleichen Sie vor der Montage stets die Breite des Gehäusefreiraums mit der Ringbreite von 10 mm.
SKF fertigt diesen Festring aus Stahl. Der Werkstoff bietet hohe Formstabilität unter axialen Druckkräften und verträgt sich problemlos mit industriellen Schmierstoffen wie Mineralölen oder Schmierfetten. Das metallische Material trägt dazu bei, dass die axiale Positionierung des Wälzlagers auch bei dynamischer Belastung der Welle formstabil erhalten bleibt.
Die benötigte Stückzahl richtet sich nach der Gehäuseausführung sowie der Lagerbreite. In vielen Stehlagergehäusen kommen entweder ein Ring oder zwei Ringe zum Einsatz, die seitlich neben dem Außenring platziert werden. Technische Dokumentationen des Gehäuseherstellers geben Aufschluss darüber, ob ein oder zwei Ringe für die Festlagerung vorzusehen sind.
Bei einer reinen Loslagerung bleibt das Lager im Gehäuse axial verschiebbar, um thermische Längenausdehnungen der Welle auszugleichen. In diesem Fall setzen Sie keinen Festring ein, damit der Außenring den erforderlichen axialen Bewegungsspielraum behält. Nur an der definierten Festlagerstelle wird der Ring montiert, um die Welle axial zu führen.
Vor dem Einsetzen empfiehlt sich die Prüfung auf Sauberkeit im Gehäusesitz und die korrekte Lage bezüglich des Wälzlagers. Der Ring muss plan an der Gehäuseschulter und an der Stirnseite des Lageraußenrings anliegen. Ein Verkanten ist zu vermeiden, damit die Welle später fluchtend und ohne axiale Verspannungen geführt werden kann.
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