FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,64 € | 69,14 € |
| 30 | 7,27 € | 65,51 € |
Der Festring FRM460/10 von FAG Wälzlager dient mit 460 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite zur axialen Fixierung von Wälzlagern im Gehäuse.
Der Festring FRM460/10 dient als Distanzelement zur axialen Positionierung von Wälzlagern in geteilten Stehlagergehäusen. Gehäuse dieser Bauart sind herstellerseitig meist als Loslagerung ausgelegt, sodass das Lager axialen Spielraum besitzt. Durch das Einsetzen dieses Festrings lässt sich die Lagerstelle gezielt in eine Festlagerung umwandeln. Gefertigt aus Stahl widersteht das Bauteil den auftretenden axialen Führungskräften im industriellen Betrieb.
Das Bauteil kommt zum Einsatz, sobald eine definierte axiale Führung der Welle erforderlich ist. Typischerweise nehmen Stehlagergehäuse Pendelkugellager oder Pendelrollenlager auf, die ohne Ringe frei wandern können. Der Ring überbrückt den konstruktiven Freiraum zwischen Gehäuseschulter und Außenring des Lagers. Dadurch begrenzt er unerwünschte Axialverschiebungen der Welle, die durch Schräglauf oder äußere Kräfte entstehen können. Das Bauteil eignet sich für Industrieanwendungen mit entsprechenden Gehäusebohrungen.
Entscheidend für die Funktion sind der Außendurchmesser von 460 mm und die exakte Breite von 10 mm. Je nach Gehäusetype und Lagerbreite verlangen Konstruktionspläne häufig den Einsatz von einem oder zwei Festringen. Bei der Verwendung von zwei Ringen positionieren Monteure diese meist beidseitig des Lageraußenrings, um eine mittige Lage zu erreichen. Gehäuseunterlagen geben Aufschluss darüber, wie die Ringbreite auf die axiale Gehäuseaussparung abzustimmen ist.
Dieses Bauteil fixiert den Außenring eines Wälzlagers in axialer Richtung innerhalb des Lagergehäuses. Geteilte Stehlagergehäuse sind standardmäßig für Loslagerungen ausgelegt. Durch das Beilegen des Festrings entsteht eine Festlagerung, die Axialkräfte aufnimmt und ein Wandern der Welle im Gehäusesitz verhindert.
Der Ring besitzt einen Außendurchmesser von 460 mm sowie eine Breite von 10 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Gehäusesitzen passender Stehlagergehäuse. Die Geometrie sorgt dafür, dass der Ring plan am Lageraußenring anliegt und die axialen Kräfte gleichmäßig in das umgebende Gehäuse einleitet.
Das Bauteil besteht aus Stahl. Dieser Werkstoff widersteht hohen mechanischen Druckbelastungen und neigt nicht zu plastischen Verformungen unter axialer Last. Zudem bietet Stahl eine hohe Formstabilität über weite Temperaturbereiche, wie sie in industriellen Anlagen regelmäßig auftreten.
Die benötigte Stückzahl richtet sich nach der Gehäuseausführung sowie der Breite des eingebauten Lagers. Häufig verlangen Gehäusekonstruktionen entweder einen einzelnen Ring auf einer Seite oder zwei identische Ringe beidseitig des Lagers. Technische Datenblätter des jeweiligen Gehäuses geben verbindlich Auskunft über die vorgesehene Anordnung.
Der Ring wird bei geöffnetem Gehäusedeckel seitlich neben dem Außenring des Wälzlagers in die Gehäusebohrung eingesetzt. Nach dem Aufsetzen und Verschrauben des Gehäuseoberteils sitzt der Ring formschlüssig zwischen Gehäuseschulter und Lagerring. Saubere Anlageflächen helfen dabei, Verspannungen im Betrieb zu vermeiden.
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