SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,65 € | 12,37 € |
| 25 | 1,30 € | 11,72 € |
| 50 | 1,96 € | 11,06 € |
Der Festring FRB9/150 von SKF aus Stahl fixiert Wälzlager mit 150 mm Außendurchmesser axial im passenden Stehlagergehäuse.
Der Festring FRB9/150 dient als Distanzelement zur präzisen axialen Festlegung von Wälzlagern in geteilten Stehlagergehäusen. Gefertigt aus Stahl verwandelt dieser Ring ein standardmäßig verschiebbares Loslager in eine definierte Festlageranordnung. Mit einer Bohrung von 139 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 9 mm erfüllt das Bauteil exakte geometrische Vorgaben. Instandhalter und Konstrukteure nutzen dieses Zubehörteil, um unerwünschte axiale Verschiebungen der Welle wirksam einzugrenzen.
In modularen Gehäusesystemen übernimmt der Festring FRB9/150 die Aufgabe, das Lagerspiel im Gehäusesitz auszugleichen und den Außenring axial zu arretieren. Typischerweise nehmen Gehäusekörper breitere Lagereinheiten auf, als das eigentliche Wälzlager misst. Durch das Einsetzen des Rings an einer oder beiden Stirnseiten des Lagers entsteht eine formschlüssige Führung. Diese Anordnung leitet Axialkräfte kontrolliert in die umgebende Gehäusekonstruktion ab.
Die exakte Ringbreite von 9 mm entscheidet darüber, wie viele Distanzringe pro Gehäuseeinheit erforderlich sind. Je nach Baureihe des Stehlagergehäuses und Bauform des eingesetzten Wälzlagers schreibt die Konstruktion meist ein oder zwei Sicherungsringe vor. Liegt ein beidseitiger Spalt vor, verteilen Monteure die Ringe gleichmäßig, um das Lager mittig zu zentrieren. Vor dem Verschrauben der Gehäusedeckel ist stets die axiale Lage der Welle zu prüfen, damit keine unzulässigen Verspannungen auftreten.
Dieser Sicherungsring fixiert den Außenring eines Wälzlagers im Lagergehäuse in axialer Richtung. Gehäuse sind herstellerseitig oft so ausgelegt, dass das Lager axial wandern kann. Durch das Beilegen des Festrings entsteht eine feste Lagerstelle, die Axialkräfte direkt in das Gehäuse ableitet.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 139 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 9 mm. Diese Abmessungen sind abgestimmt auf Gehäusebohrungen mit einem Nenndurchmesser von 150 mm und passende Lageraußenringe.
Der Ring besteht aus Stahl. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität unter Druckbelastung und nimmt die mechanischen Belastungen auf, die bei axialen Schubkräften zwischen Wälzlageraußenring und Gehäuseschulter auftreten.
Die benötigte Stückzahl hängt von der Kombination aus Gehäusegröße und Wälzlagerbreite ab. Üblicherweise kommen pro Gehäuse entweder ein oder zwei Festringe zum Einsatz. Bei zwei Ringen wird oft je ein Element links und rechts des Außenrings platziert, um eine symmetrische Führung zu erreichen.
Gehäusesitz und Festring müssen vor der Montage sauber und frei von Fremdkörpern sein. Der Ring muss plan an der Gehäuseschulter und der Lagerstirnseite anliegen. Ein Verkanten führt zu Schiefstellungen des Lagers und erhöht den Verschleiß.
In einer reinen Loslagerung kommt dieser Ring nicht zum Einsatz, da sich das Lager dort axial frei im Gehäusesitz bewegen können muss, um Wärmedehnungen der Welle auszugleichen. Der Festring dient ausschließlich dem Aufbau einer Festlagerung.
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