SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,56 € | 10,68 € |
| 50 | 1,12 € | 10,12 € |
| 100 | 1,68 € | 9,56 € |
Der Festring FRB13/150 aus Stahl fixiert Lagerungen axial in Stehlagergehäusen bei Maßen von 139 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite.
Der Festring FRB13/150 dient als Distanz- und Fixierelement im Lagergehäuse. Er wandelt eine Loslagerung in eine Festlagerung um, indem er das Lager im Gehäusesitz axial arretiert. Gefertigt aus Stahl durch SKF Wälzlager, nimmt der Ring axiale Führungskräfte auf. Dadurch lässt sich ein axiales Wandern des Außenrings bei wechselnden Belastungsrichtungen im laufenden Betrieb verhindern.
Der Fixierring kommt vor allem in geteilten Stehlagergehäusen zum Einsatz, um Wälzlager in axialer Richtung formschlüssig festzulegen. Standardgehäuse bieten herstellungsbedingt Spielraum für thermische Längenausgleiche. Durch das Beilegen des Rings entsteht eine definierte Festlager-Konfiguration für gelagerte Wellen. Die Stahlkonstruktion bleibt auch bei hohen Druckbelastungen formstabil und unterstützt den ruhigen Lauf der gelagerten Welle.
Maßgebend für den Einbau sind die Abmessungen von 139 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser sowie 13 mm Breite. Bei der Montage liegt der Ring sauber an der Gehäuseschulter oder an der Seitenfläche des Lageraußenrings an. Je nach Gehäusekonstruktion und geforderter Wellenführung wird der Ring einseitig platziert oder die erforderliche Gesamtbreite auf zwei Ringe aufgeteilt, um das Lager zentriert im Lagersitz zu führen.
In radial geteilten Gehäusen fixiert dieser Festring Wälzlager in axialer Richtung. Viele Lagergehäuse sind als Loslager mit axialem Spiel konzipiert. Durch das Einsetzen des Rings wird das Lager im Gehäusesitz arretiert. So entsteht eine Festlagerung, die auftretende Axialkräfte formschlüssig auf das Maschinengehäuse überträgt.
Der Ring weist einen Außendurchmesser von 150 mm, eine Innenbohrung von 139 mm und eine Breite von 13 mm auf. Diese Maße müssen exakt auf den Freiraum zwischen dem Lageraußenring und der Gehäusenut abgestimmt sein. So bleibt die Wälzlagerung spielfrei in der vorgesehenen axialen Position.
SKF fertigt diesen Festring aus Stahl. Der Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität und Druckfestigkeit, um axiale Kräfte ohne Verformung in das Gehäuse abzuleiten. Stahl widersteht zudem mechanischen Belastungen und gängigen Schmierstoffen, was eine verlässliche Bauteilfunktion in anspruchsvollen Antriebssystemen begünstigt.
Die Platzierung richtet sich nach der Gehäuseserie und der gewünschten Lage der Welle. Üblicherweise liegt der Ring zwischen einer Gehäuseschulter und der Stirnfläche des Lageraußenrings. Werden zwei Festringe verwendet, sitzt das Lager meist mittig zwischen beiden Ringen, um die axiale Ausrichtung beidseitig zu begrenzen.
Festlager müssen Wellen in beiden axialen Richtungen eindeutig führen und Axialschub aufnehmen. Da viele Standardgehäuse herstellungsbedingt für Loslagerungen ausgelegt sind, schließt der Festring den vorhandenen Freiraum. Ohne den Ring könnte sich das Lager im Gehäuse axial verschieben, was zu Fluchtungsfehlern und Verschleiß führen kann.
Bei geteilten Stehlagergehäusen gelingt die Nachrüstung oder der Austausch unkompliziert während der regulären Instandhaltung. Nach dem Abnehmen des Gehäuseoberteils lässt sich der Ring direkt neben den Lageraußenring in die Nut einlegen. Das Gehäuse wird anschließend wieder mit den herstellerseitig vorgegebenen Anzugsmomenten verschraubt.
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