FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,39 € | 7,36 € |
| 50 | 0,78 € | 6,97 € |
| 100 | 1,16 € | 6,59 € |
Der Festring FRM125/4 von FAG Wälzlager fixiert Lagerungen mit 115 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 4 mm Breite axial im Lagergehäuse.
Der Festring FRM125/4 dient als Distanz- und Fixierelement im Lagergehäuse, um ein radiales Wälzlager axial festzulegen. Bei geteilten Stehlagergehäusen wird die Gehäusebohrung typischerweise für die Loslagerung ausgelegt. Erst durch das Beilegen eines solchen Rings entsteht eine definierte Festlagerung. Die Fertigung aus Stahl bietet Formstabilität gegenüber axial auftretenden Kräften.
Konstrukteure setzen diesen Distanzring vor allem in industriellen Stehlagergehäusen ein, wenn eine Welle axial eindeutig geführt werden soll. Er sitzt seitlich neben dem Außenring des Lagers und füllt den verbleibenden axialen Freiraum in der Gehäusenut passend aus. Dadurch wirkt das Bauteil dem Wandern des Außenrings entlang der Gehäuseachse entgegen, während die radiale Lastaufnahme des Wälzlagers unbeeinflusst bleibt.
Mit einer Breite von 4 mm gleicht das Bauteil axiale Spaltmaße gezielt aus. Die Dimensionierung mit 115 mm Bohrung und 125 mm Außendurchmesser ist passend auf Lageraußenringe mit 125 mm Außendurchmesser abgestimmt. Je nach Gehäusetyp und axialem Spiel werden Festringe einzeln oder beidseitig des Lagers eingesetzt. Prüfen Sie vor dem Einbau die im Gehäusedatenblatt vorgegebene Ringanzahl sowie die benötigte Gesamtbreite.
Als geschlossener Distanzring aus Stahl wird dieses Bauteil in geteilten Stehlagergehäusen montiert. Es überbrückt das axiale Spiel zwischen dem Lageraußenring und den Gehäuseschultern, wodurch aus einer losen Gehäuselagerung eine axiale Festlagerung entsteht.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 115 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine axiale Breite von 4 mm. Diese Abmessungen passen zu Gehäusenuten und Lageraußenringen mit einem Nenndurchmesser von 125 mm.
Der Ring ist aus Stahl gefertigt. Dieses Material bietet eine hohe Druckfestigkeit sowie Steifigkeit, sodass die axiale Führung des Lagers im Gehäusesitz auch unter Betriebsbelastung formstabil bleibt.
In einer Loslagerung kann sich der Lageraußenring axial frei im Gehäuse verschieben, um Längenausdehnungen der Welle auszugleichen. Bei einer Festlagerung fixieren ein oder zwei Festringe den Außenring seitlich, sodass die Welle in axialer Richtung fixiert bleibt.
Der Bedarf richtet sich nach dem eingesetzten Gehäusetyp und der Breite des eingebauten Lagers. Häufig wird entweder ein einzelner breiterer Ring oder die Kombination aus zwei Ringen beidseitig des Lagers montiert, um das Wälzlager zentriert im Gehäuse zu halten.
Der Festring muss plan an der Gehäuseschulter anliegen und darf nicht verkanten. Zudem müssen die Trennflächen des geteilten Gehäuses sauber schließen, ohne dass der Ring gequetscht oder verspannt wird.
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