SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,27 € | 5,20 € |
| 50 | 0,54 € | 4,93 € |
| 150 | 0,82 € | 4,65 € |
| 250 | 1,09 € | 4,38 € |
Der Festring FRB9/90 von SKF dient mit den Maßen 82x90x9 mm zur gezielten axialen Festlegung von Wälzlagern in geteilten Gehäusen.
Beim Aufbau einer Festlagerung übernimmt der Festring FRB9/90 eine zentrale Aufgabe. Das Bauteil aus Stahl fixiert den Außenring des Lagers axial im Gehäusesitz, sodass Axialkräfte direkt in die umgebende Konstruktion übertragen werden. Bei geteilten Stehlagergehäusen ermöglicht dieser Ring die Umwandlung eines standardmäßig verschiebbaren Loslagers in ein geführtes Festlager. Mit einer Bohrung von 82 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 9 mm entspricht der Ring den geometrischen Anforderungen abgestimmter Lagersitze.
Dieser Distanzring wird vorwiegend in geteilten Stehlager- oder Flanschlagergehäusen eingesetzt, wenn eine Welle axial eindeutig geführt werden muss. Viele Gehäuse bieten im Innenraum konstruktiv bedingt axialen Spielraum für Loslagerungen. Um das Wälzlager spielfrei zwischen Gehäuseschulter und Gehäusedeckel zu positionieren, legen Monteure diesen Ring seitlich neben die Lagerschale ein. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen des Maschinenbaus, wo thermische Längenänderungen eine Trennung in Fest- und Loslagerseite verlangen.
Die exakte Breite des Rings bestimmt, wie das Lager im Gehäuse axial positioniert wird. Beträgt der axiale Freiraum im Gehäusesitz genau 9 mm mehr als die Breite des Lageraußenrings, füllt der Festring FRB9/90 diesen Raum passgenau aus. Je nach Gehäusetyp und Auslegung schreiben Konstruktionspläne entweder einen einzelnen Ring oder die Anordnung von zwei Ringen vor. Prüfen Sie vor dem Einbau den Gehäuse-Innendurchmesser von 90 mm sowie den Außendurchmesser des Lagers, um Maßhaltigkeit und Verkantungsfreiheit zu erzielen.
Der Ring fixiert den Außenring eines Wälzlagers axial im Gehäuseinnenraum. Stehlagergehäuse sind herstellerseitig oft breiter ausgeführt, um axiale Wellendehnungen auszugleichen. Durch das Beilegen des FRB9/90 entsteht aus einer Loslagerung ein festes Lager, das Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen kann.
Die Ausführung weist einen Außendurchmesser von 90 mm, eine Bohrung von 82 mm und eine Breite von 9 mm auf. Diese Maße sind abgestimmt auf Gehäusebohrungen mit 90 mm Durchmesser, sodass der Ring bündig an der Stirnseite des Lageraußenrings anliegt.
SKF fertigt diesen Ring aus Stahl. Der Werkstoff behält auch unter Druckbelastung im Gehäuse seine geometrische Stabilität. Dadurch bleibt die axiale Position des Wälzlagers im Betrieb erhalten, ohne dass es zu Verformungen oder unzulässigem Axialspiel kommt.
Die erforderliche Anzahl richtet sich nach dem spezifischen Gehäusetyp und dem eingebauten Lagermodell. Häufig wird je nach Differenz zwischen Gehäusesitz und Lagerbreite ein einzelner Ring oder je ein Ring beidseitig des Außenrings platziert. Die technischen Unterlagen des Gehäuses geben Auskunft über die genaue Stückzahl.
Bei geteilten Gehäusen wird der Ring vor dem Schließen des Gehäusedeckels in die Gehäusebohrung neben den Lageraußenring eingelegt. Wichtig ist ein sauberer Sitz ohne Verkantung. Der Ring greift radial nicht in rotierende Teile ein, da die Bohrung von 82 mm ausreichend Abstand zur Welle einhält.
Eine Festlagerung führt die Welle in beide axiale Richtungen und nimmt Schubkräfte auf, während eine Loslagerung axiale Längenänderungen durch Temperaturunterschiede ausgleicht. Mit dem Einbau des Festrings verwandeln Anwender ein flexibles Loslagergehäuse bedarfsgerecht in die axial führende Festlagerseite der Wellenlagerung.
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