SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,61 € | 11,61 € |
| 25 | 1,22 € | 11,00 € |
| 50 | 1,83 € | 10,39 € |
Der Festring FRB9/140 von SKF Wälzlager aus Stahl fixiert Lagerungen mit 140 mm Außendurchmesser axial im Gehäusesitz.
Beim Aufbau von Fest- und Loslageranordnungen dient der Festring FRB9/140 der axialen Positionierung. Dieses Zubehörteil aus Stahl füllt den axialen Freiraum im Gehäusesitz aus, sodass sich ein ursprünglich verschiebbares Wälzlager in eine Festlagerung umwandeln lässt. Mit einer Bohrung von 129 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 9 mm ist das Bauteil auf entsprechende Gehäuseabmessungen abgestimmt.
In vielen geteilten Stehlagergehäusen sind die Lagersitze breiter ausgeführt als die Lageraußenringe, um Wärmedehnungen der Welle als Loslager auszugleichen. Benötigt eine Konstruktion an dieser Stelle ein Festlager, kommt der Festring FRB9/140 zum Einsatz. Der Ring wird seitlich neben dem Lageraußenring in das Gehäuse eingelegt. Dadurch werden axiale Verschiebungen der Welle in beiden Richtungen formschlüssig begrenzt.
Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Breite von 9 mm und der Außendurchmesser von 140 mm der Differenz zwischen Gehäusesitz und Lagerbreite entsprechen. Je nach Gehäusetyp platziert man entweder einen einzelnen Ring oder teilt das axiale Spiel auf zwei Festringe auf. Beim Einlegen in die Gehäusehälfte ist auf einen sauberen, gratfreien Sitz zu achten, damit der Außenring des Wälzlagers plan anliegt und keine Verspannungen im Betrieb entstehen.
Dieser Festring dient dazu, ein Wälzlager axial im Gehäuse festzulegen. Er füllt den fertigungsbedingten Zwischenraum im Gehäusesitz aus und wandelt eine Loslagerung in eine geführte Festlagerung um. Dadurch kann das Lager axiale Führungskräfte aufnehmen.
Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 129 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 9 mm. Diese Abmessungen müssen mit dem Außendurchmesser des zu fixierenden Lagers und der Einbaubreite des Gehäuses übereinstimmen.
Das Bauteil ist aus Stahl gefertigt. Der Werkstoff bietet Formstabilität unter axialer Druckbelastung und trägt dazu bei, dass der Lageraußenring auch bei wechselnden Lastrichtungen in seiner vorgegebenen Position gehalten wird.
Der Ring wird direkt neben dem Außenring des Lagers in die Gehäusebohrung eingelegt. Je nach Konstruktionsvorgabe des Gehäuses geschieht dies entweder einseitig mit einem Ring oder beidseitig mit jeweils abgestimmter Ringbreite, um das Lager symmetrisch zu zentrieren.
Das hängt von der jeweiligen Gehäuseausführung ab. Häufig verlangen Gehäuse zwei schmalere Festringe anstelle eines breiten Rings, um den Schmierstoffkanal mittig über dem Lager zu halten. Vor dem Einbau sind stets die Maßangaben der Gehäusedokumentation abzugleichen.
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