FAG
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Festring FRM320/10 aus Stahl von FAG Wälzlager zur axialen Fixierung von Wälzlagern in Stehlagergehäusen mit den Maßen 304x320x10 mm.
Der Festring FRM320/10 von FAG Wälzlager dient der axialen Festlegung von Wälzlagern in geteilten Gehäusen. Wenn eine Lagerung von einer Loslager- in eine Festlageranordnung umgerüstet wird, positioniert dieser Distanzring den Lageraußenring im Gehäusesitz. Das Bauteil besteht aus Stahl und weist einen Außendurchmesser von 320 mm, eine Bohrung von 304 mm sowie eine Breite von 10 mm auf. Dadurch fügt sich der Ring formschlüssig in die Gehäusebohrung ein und begrenzt axiale Verschiebungen im Betrieb.
In vielen Industrieanwendungen werden Stehlagergehäuse für eine Loslagerung ausgelegt, um thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen. Benötigt eine Konstruktion jedoch eine Festlagerung zur Aufnahme axialer Führungskräfte, kommt der Festring FRM320/10 zum Einsatz. Durch das Einlegen des Rings neben dem Außenring des Lagers wird der freie Raum im Gehäuse überbrückt. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen des allgemeinen Maschinenbaus, in denen Wellen axial geführt werden müssen.
Für einen passgenauen Sitz müssen Gehäusebohrung, Lagerbreite und Ringmaße aufeinander abgestimmt sein. Mit 320 mm Außendurchmesser entspricht der Festring dem Außendurchmesser des zu fixierenden Wälzlagers sowie der Gehäuseaufnahme. Die Bohrung von 304 mm ist so bemessen, dass der Ring den rotierenden Innenring oder die Welle nicht berührt. Je nach Gehäusetyp und Breite des eingesetzten Lagers kommen oft ein oder zwei Festringe pro Lagerstelle zum Einsatz, um die axiale Führung herzustellen.
Dieser Ring fixiert den Außenring eines Lagers axial im Gehäuse und wandelt damit eine Loslagerung in eine Festlagerung um. Er füllt den freien Raum in der Gehäusebohrung aus, sodass das Lager axiale Führungskräfte aufnehmen kann und axiale Verschiebungen im Gehäusesitz begrenzt werden.
Das Bauteil verfügt über einen Außendurchmesser von 320 mm, einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 304 mm und eine Breite von 10 mm. Durch diese Dimensionen passt der Ring präzise in Gehäusebohrungen, die für Lager mit 320 mm Außendurchmesser vorgesehen sind.
Der Ring wird aus Stahl gefertigt. Dieses Material bietet eine hohe Formstabilität sowie Druckfestigkeit, um axiale Betriebskräfte ohne Verformung zwischen dem Lageraußenring und der Gehäuseschulter zu übertragen. Es eignet sich für Anwendungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.
Das hängt von der Gehäusebaureihe und der Breite des eingebauten Lagers ab. In vielen geteilten Stehlagergehäusen werden entweder ein Ring oder zwei Ringe verwendet, um die Differenz zwischen Gehäusesitz und Lagerbreite auszugleichen. Bei zwei Ringen wird üblicherweise je ein Ring beidseitig des Lagers eingesetzt.
Die Bohrung von 304 mm sorgt für einen ausreichenden radialen Freiraum zur Welle und zum rotierenden Innenring des Wälzlagers. Der Ring stützt ausschließlich den stillstehenden Außenring im Gehäuse ab. Durch den größeren Innendurchmesser wird ein Schleifen an rotierenden Bauteilen vermieden.
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