INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,03 € | 57,67 € |
| 30 | 6,07 € | 54,63 € |
Das Einstell-Nadellager PNA30/52 von INA mit den Maßen 30x52x20 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und führt radiale Kräfte kompakt ab.
Mit dem Einstell-Nadellager PNA30/52 erhalten Konstrukteure und Instandhalter eine einbaufertige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen bei begrenztem Bauraum. Das Lager stammt von INA und verbindet kompakte Abmessungen mit einer hohen radialen Tragfähigkeit auf Basis von Zylindernadeln. Durch die Bauweise mit Innenring benötigt die Welle keine gehärtete und geschliffene Laufbahn. Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius und entspricht der Standardtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrung und Welle entstehen können. Durch die sphärische Außenform gleicht das Bauteil fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler statisch aus. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Wellenlagerungen mit Durchbiegungen unter rein radialer Last. Als Loslager nimmt das Nadellager Radialkräfte auf, führt die Welle jedoch nicht in axialer Richtung. Die getrennte Bauweise erleichtert zudem die Montage in schwer zugänglichen Maschinengehäusen.
Die Ausführung mit beiliegendem Innenring empfiehlt sich immer dann, wenn die Welle aus konstruktiven Gründen nicht gehärtet oder feinstbearbeitet werden kann. Der Innenring stellt die exakte Laufbahn für die Nadeln bereit und schützt das Grundmaterial der Welle vor mechanischem Verschleiß. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig im Lagerraum. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das Lager innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +100 Grad betrieben wird.
Mit 30 mm Bohrungsdurchmesser, 52 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite beansprucht die Einheit einen kompakten radialen und axialen Bauraum im Gehäuse. Diese Maße definieren zugleich den passenden Wellendurchmesser für den mitgelieferten Innenring.
Über eine gewölbte Außenkontur, die in einem passenden Stützring sitzt, kann sich das Lager im Gehäuse schrägstellen. Diese Konstruktion kompensiert statische Fluchtungsfehler der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, ohne dass unzulässige Kantenbelastungen an den Nadeln auftreten.
Als gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz macht der Innenring ein separates Härten und Feinschleifen der Welle überflüssig. Das Lager lässt sich direkt auf ungehärteten Wellenwerkstoffen montieren, was Bearbeitungsaufwand und Montagezeit verringert.
Zwischen -20 und +100 Grad Celsius liegt der zulässige Betriebsbereich für diese Lagereinheit. Diese Grenzen ergeben sich aus der Wärmestabilität der Lagerkomponenten und des verbauten Stahlblechkäfigs. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten ist auf die thermische Eignung des Schmierstoffs zu achten.
Als genormte Standard-Genauigkeitsklasse deckt P0/PN (ABEC 1) übliche Maß- und Lauffehlertoleranzen im Maschinenbau ab. Sie genügt normalen Drehzahlen und erfordert keine engen Sonderpassungen an Gehäuse oder Welle.
Als reines Loslager ist das Einstell-Nadellager ausschließlich auf radiale Kräfte ausgelegt. Zur Festlegung der Welle in axialer Richtung müssen separate Führungslager wie Axial-Rillenkugellager oder Anlaufscheiben in der Konstruktion vorgesehen werden.
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