SKF
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Deckel/Kappe ASNH522-619 von SKF verschließt Lagergehäuse mit 158,6 mm Außendurchmesser und 6 mm Breite wirksam gegen Verunreinigungen.
Der Artikel Deckel/Kappe ASNH522-619 dient als Abschlussdeckel für geteilte Stehlagergehäuse im Maschinen- und Anlagenbau. Wenn Wellen nicht durch das Gehäuse hindurchgeführt werden, sondern an einer Lagerstelle enden, dichtet diese Komponente den freien Gehäuseausgang ab. SKF fertigt das Bauteil passend für standardisierte Gehäusenuten. Das schützt das innenliegende Wälzlager vor Staub, Feuchtigkeit sowie Fremdkörpern und hält den Schmierstoff im Gehäuseinneren.
Diese Gehäuseabdeckung kommt zum Einsatz, wenn eine Welle innerhalb eines Stehlagergehäuses endet. Typische Einsatzorte finden sich an Lagerstellen mit nicht durchgehenden Wellensträngen. Durch den Einsatz des Deckels entfällt an der geschlossenen Gehäuseseite eine berührende Wellendichtung. Das reduziert Reibungsverluste, verhindert Schmierstoffaustritt und vereinfacht die Instandhaltung der gesamten Lagerstelle. Konstrukteure nutzen diese Lösung zur Realisierung einseitig geschlossener Gehäuseanordnungen.
Für den passenden Sitz im Gehäuse kommt es auf den Außendurchmesser von 158,6 mm und die Baubreite von 6 mm an. Der Deckel wird bei der Gehäusemontage direkt in die vorgesehene rechteckige Dichtungsnut der Gehäusehälften eingesetzt. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Nutmaße des Gehäuses exakt mit diesen Werten übereinstimmen. Beim Verschrauben des Gehäuseoberteils mit dem Unterteil klemmt die Gehäusestruktur das Bauteil formschlüssig ein, sodass ein stabiler Verschluss entsteht.
Dieses Bauteil verschließt die nicht durchgehende Seite eines geteilten Lagergehäuses. Es dient als mechanische Barriere gegen Schmutzpartikel, Staub und Feuchtigkeit aus der Umgebung. Gleichzeitig trägt der Abschlussdeckel dazu bei, dass Schmierfett im Gehäuseinneren verbleibt, wodurch die Funktion des Wälzlagers erhalten bleibt.
Die Ausführung besitzt einen Außendurchmesser von 158,6 mm sowie eine Breite von 6 mm. Diese Abmessungen bestimmen die Passform in der Gehäusenut. Anhand dieses Durchmessers ordnen Konstrukteure und Instandhalter das Bauteil der passenden Gehäusegröße zu.
Die Montage erfolgt bei geöffnetem Gehäuse. Der Abschlussdeckel wird in die Dichtungsnut des Gehäuseunterteils eingelegt, bevor die Welle und das Wälzlager montiert werden. Sobald das Gehäuseoberteil aufgesetzt und verschraubt ist, sitzt der Deckel fest eingespannt in der umlaufenden Gehäusenut.
Ein Enddeckel kommt dann zum Zug, wenn die gelagerte Welle im Inneren des Gehäuses endet und nicht auf beiden Seiten herausragt. Anstelle einer rotierenden Wellendichtung bietet die feste Gehäusekappe einen statischen Abschluss, der keine Reibung auf der Welle erzeugt.
Die Nut im Gehäuse nimmt den 6 mm breiten Deckel formschlüssig auf. Beim Festziehen der Gehäuseschrauben spannen Ober- und Unterteil den Deckel mit 158,6 mm Außendurchmesser fest ein, wodurch das Gehäuseende mechanisch fixiert und abgedichtet wird.
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