INA
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Axiallagerscheibe AS150190 von INA (150x190x1 mm) aus Stahlblech: platzsparende Laufscheibe zur Aufnahme axialer Kräfte in kompakten Bauräumen.
Die Axiallagerscheibe AS150190 von INA fungiert als dünnwandige Laufscheibe in axial belasteten Wälzlagerungen. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Stärke von lediglich 1 mm ermöglicht sie eine flache Lagerungsanordnung. Gefertigt aus Stahlblech kommt diese Scheibe zum Einsatz, wenn angrenzende Maschinenteile nicht gehärtet oder geschliffen sind und sich deshalb nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn eignen.
Die Axiallagerscheibe AS150190 eignet sich vor allem für Axial-Nadelkränze, bei denen nur ein minimaler axialer Bauraum vorhanden ist. Typische Einsatzfelder finden sich in Baugruppen mit reiner Axialbelastung. Da die Scheibe beidseitig verwendbar ist, dient sie flexibel als Gehäuse- oder Wellenscheibe, sofern die Anschlusskonstruktion formgenau und ausreichend steif ausgeführt ist.
Mit einer Dicke von lediglich 1 mm stellt die Axiallagerscheibe AS150190 geringste Anforderungen an die axiale Einbauhöhe. Wichtig ist eine vollflächige und ebene Unterstützung durch das umgebende Gehäuse oder die Wellenschulter. Da das dünne Stahlblech elastisch auf Unebenheiten reagieren kann, bestimmt die Formgenauigkeit der angrenzenden Flächen direkt die Laufeigenschaften des Gesamtsystems. Zu beachten ist zudem, dass keine radialen Kräfte auf die Scheibe wirken.
Eine universell einsetzbare Laufscheibe der Baureihe AS mit den Maßen 150x190x1 mm. Sie besteht aus Stahlblech und dient Axial-Nadelkränzen als definierte Gegenlauffläche, wodurch eine aufwendige Bearbeitung der umgebenden Maschinenteile als Laufbahn entfällt.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite beziehungsweise Dicke von genau 1 mm auf. Durch dieses geringe Breitenmaß lässt sich die Lagerscheibe bei stark eingeschränkten Platzverhältnissen axial integrieren.
Baureihen der Form AS lassen sich wahlweise als Wellenscheibe oder als Gehäusescheibe montieren. Da keine feste Zentrierfase vorgegeben ist, eignet sich die Scheibe für Konstruktionen, bei denen eine Zentrierung über den Außendurchmesser oder die Bohrung durch die Anschlussbauteile erfolgt.
Diese Ausführung besteht aus Stahlblech. Das Material bietet die erforderliche Festigkeit für den Kontakt mit Wälzkörpern und erlaubt eine sehr dünnwandige Bauform, setzt jedoch eine starre und ebene Auflagefläche im Gehäuse oder auf der Welle voraus.
Die Lagerluft ergibt sich bei Axiallagern erst durch die Montage der gesamten Baugruppe. Sie bestimmen das notwendige Axialspiel über die Vorspannung oder durch Passscheiben, Wellenmuttern beziehungsweise Federscheiben, angepasst an die jeweiligen Betriebsbedingungen Ihrer Konstruktion.
Diese Lagerscheibe ist ausschließlich für die Aufnahme einseitiger axialer Kräfte in Kombination mit einem Nadelkranz vorgesehen. Radiale Kräfte kann die Scheibe bauartbedingt nicht aufnehmen, weshalb für Radiallasten separate Radiallager in der Lagerungsanordnung erforderlich sind.
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