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Die Axiallagerscheibe AS0619 von NKE Steyr bietet eine platzsparende Laufscheibe aus Stahlblech mit 6 mm Bohrung, 19 mm Außendurchmesser und 1 mm Dicke.
Die Axiallagerscheibe AS0619 von NKE Steyr dient als dünnwandige Laufscheibe für axiale Lagerungsanordnungen im industriellen Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 6 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Stärke von lediglich 1 mm ermöglicht dieses Bauteil extrem flache Lagerstellen. Gefertigt aus Stahlblech, fungiert die Scheibe als definierte Lauffläche, wenn angrenzende Maschinenbauteile nicht selbst bearbeitet oder als Lauffläche genutzt werden können. Instandhalter und Konstrukteure erhalten damit eine wirtschaftliche Lösung zur Aufnahme einseitig wirkender Axialkräfte auf engstem Bauraum.
Die Axiallagerscheibe AS0619 kommt primär in Kombination mit Axial-Nadelkränzen oder Axial-Zylinderrollenkränzen zum Einsatz. Relevante Einsatzbereiche sind kompakte Bauräume im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau, in denen reine Axialkräfte übertragen werden müssen. Da das Bauteil sowohl als Wellenscheibe als auch als Gehäusescheibe eingesetzt werden kann, eröffnet es flexible Konstruktionsmöglichkeiten. Gerade bei Reparaturen oder Neukonstruktionen mit geringer Bauhöhe schützt die Scheibe weichere Umbauteile vor direktem Verschleiß durch die rotierenden Wälzkörper.
Dank der Fertigung aus Stahlblech beansprucht die Scheibe axial lediglich 1 mm Raum. Bei der Montage ist auf ebene und starre Anschlussflächen im Gehäuse oder auf der Welle zu achten, da sich die dünne Scheibe an die Auflagefläche anpasst. Weil die Scheibe universell nutzbar ist, richtet sich die Führung wahlweise nach der 6 mm Welle oder der 19 mm Gehäusebohrung. Für Instandhaltung und Serienbeschaffung empfiehlt sich die Prüfung des notwendigen Axialspiels, welches sich erst beim Einbau der Gesamtanordnung ergibt.
Als Gegenlauffläche für axiale Wälzkörperkränze nimmt die Scheibe axiale Kräfte auf, wenn angrenzende Maschinenteile aus weicherem Material gefertigt sind. Sie schützt Gehäuse- oder Wellenflächen vor direktem Verschleiß. Durch die geringe Wandstärke eignet sie sich insbesondere für Lagerungen mit minimalem axialem Bauraum.
Die Scheibe besitzt einen Innendurchmesser von 6 mm, einen Außendurchmesser von 19 mm und eine Breite von genau 1 mm. Diese kompakten Abmessungen erlauben den Einbau auf schlanken Wellen bei gleichzeitig geringem radialem Platzbedarf. Sie passt damit zu entsprechend dimensionierten Axial-Nadelkränzen oder Zylinderrollenkränzen.
Die Fertigung erfolgt aus Stahlblech, das gute Festigkeitseigenschaften bei geringem Materialeinsatz bietet. Der Werkstoff ist für axiale Flächenpressungen durch Wälzkörper ausgelegt, bleibt formstabil und dient als verschleißfeste Kontaktzone im industriellen Betrieb.
Je nach Anwendungsfall lässt sich die Scheibe über die 6 mm Bohrung auf der Welle oder über den 19 mm Außendurchmesser im Gehäuse führen. Da die Scheibe flexibel als Wellen- oder Gehäusescheibe fungiert, benötigt sie eine starre, ebene Anlagefläche der Umgebungskonstruktion, um axiale Lasten gleichmäßig zu übertragen.
Typischerweise kommt die Scheibe zusammen mit Axial-Nadelkränzen oder Axial-Zylinderrollenkränzen zum Einsatz. Sie bildet zusammen mit zwei Scheiben und dem dazwischenliegenden Wälzkörperkranz eine vollständige Axiallagerung. Alternativ reicht eine Scheibe aus, wenn eine der beiden Anschlussflächen bereits als geeignete Lauffläche ausgeführt ist.
Das Axialspiel entsteht erst durch das Zusammenspiel aller Komponenten im montierten Zustand. Es wird über Passscheiben, Distanzringe oder justierbare Wellenmuttern gezielt eingestellt. Eine angemessene Einstellung verhindert unzulässigen Schlupf der Wälzkörper unter Betriebsbedingungen und berücksichtigt thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb.
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