NADELLA
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Das Axial-Zylinderrollenlager AR72552 von NADELLA (25x52x7 mm) nimmt hohe einseitige Axialkräfte auf und besitzt einen Stahlblechkäfig.
Das Axial-Zylinderrollenlager AR72552 von NADELLA ist ein spezialisiertes Wälzlager für die Aufnahme hoher Axiallasten aus einer Richtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), weist dieses Lager eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Bauhöhe von 7 mm auf. Durch die Einordnung in die schwere Baureihe nimmt das Lager erhebliche Kräfte bei kompaktem axialen Bauraum auf. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den Einsatz im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, an denen reine Axialbelastungen in einer Wirkrichtung abgestützt werden müssen. Die zylindrischen Rollen übertragen die Kraft über Linienberührung, was dem Lagersystem eine ausgeprägte Steifigkeit in axialer Richtung verleiht. Radiale Kräfte kann diese Bauart bauartbedingt nicht aufnehmen. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Lagerstelle eine exakt fluchtende Ausrichtung der Wellen- und Gehäuseanschlüsse ohne nennenswerte Schiefstellung.
Die Ausführung ohne Gegenscheibe bedeutet, dass Sie das Lager entweder mit einer separat ausgewählten Lagerscheibe montieren oder direkt gegen eine gehärtete und geschliffene Gegenfläche der Anschlusskonstruktion laufen lassen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Prüfen Sie bei der Auslegung die Härte der umgebenden Bauteile und sorgen Sie für eine passende Schmierstoffversorgung, da das Lager ungedichtet ausgeführt ist.
Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm sowie einer axialen Breite von 7 mm entspricht das Lager der schweren Baureihe. Dies ermöglicht eine steife Lagerung auf engem axialem Raum. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Anschlussmaße von Welle und Gehäuse exakt zu diesen Werten passen.
Als einseitig wirkende Bauform nimmt das Lager Axialkräfte ausschließlich aus einer Richtung auf. Treten im Betrieb wechselnde axiale Belastungen auf, ist ein zweites Lager spiegelbildlich anzuordnen. Radiale Kräfte kann diese Bauart nicht aufnehmen; sie müssen über separate Radiallager abgefangen werden.
Wird das Lager ohne Gegenscheibe verbaut, dient entweder eine separat beschaffte Lagerscheibe oder die angrenzende Maschinenkomponente als Lauffläche. Nutzt die Konstruktion die Gehäuse- oder Wellenfläche direkt als Gegenlaufbahn, muss dieser Bereich ausreichend gehärtet, feingeschliffen und plan sein. Dies spart Bauraum, erfordert jedoch eine exakte Oberflächenbearbeitung.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit und Formstabilität. Die nutzbare Betriebstemperatur hängt in der Praxis zusätzlich vom verwendeten Schmierstoff sowie den Umgebungsbedingungen an der Einbaustelle ab.
Gefertigt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, entspricht die Ausführung international ABEC 1. Es handelt sich um die industrielle Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit. Sie deckt den überwiegenden Teil aller regulären Anforderungen im klassischen Maschinenbau ab.
Nein, dieses Lager ist nicht winkeleinstellbar. Die ebenen Laufbahnen und zylindrischen Wälzkörper erfordern eine rechtwinklige Ausrichtung der Auflageflächen zur Wellenachse. Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung über die Rollenlänge und erhöhen den Verschleiß. Wellen- und Gehäuseschultern müssen daher planparallel gearbeitet sein.
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