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Das Axial-Schrägkugellager ZKLN2052 .2RS.PE (20x52x28 mm) nimmt als zweiseitig wirkendes Lager axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf.
Das Axial-Schrägkugellager ZKLN2052 .2RS.PE von UKF GmbH ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für axiale Führungsaufgaben. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 28 mm bietet diese Ausführung eine kompakte Geometrie. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich das Lager durch hohe Formstabilität und Belastbarkeit aus. Instandhalter und Konstrukteure setzen diese Bauart vor allem dann ein, wenn starre axiale Führungen gefordert sind.
Dieses zweiseitig wirkende Lager dient typischerweise zur Lagerung von Gewindetrieben, Kugelgewindetrieben oder Vorschubachsen. Durch die zweiseitige Kraftaufnahme führt das Bauteil axiale Lasten in beiden Richtungen ab. Werkstattleiter und Instandhalter schätzen die kompakte Bauweise als einzelnes Lager, da sie die Konstruktion vereinfacht. Industrieunternehmen nutzen das Modell als Ersatz- und Serienkomponente im Maschinenbau, wo axiale Abstützungen nötig sind.
Der Druckwinkel von 60 Grad sorgt für eine hohe axiale Steifigkeit und Tragfähigkeit zur Aufnahme von Längskräften. Ergänzend schützt die beidseitige Lippendichtung (.2RS) das Innere des Lagers vor Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Gleichzeitig verhindert die Dichtung das unkontrollierte Austreten des Schmierstoffs. Achten Sie bei der Konstruktion auf die genauen Anschlussmaße von 20 mm Wellendurchmesser und 52 mm Gehäusebohrung für einen passgenauen Sitz.
Die Maße betragen 20 mm Bohrungsdurchmesser, 52 mm Außendurchmesser sowie 28 mm Breite. Diese Abmessungen erlauben den Einbau als Führungs- und Stützlager. Vor der Montage sollten der Wellensitz und die Gehäusebohrung anhand dieser Maße abgeglichen werden.
Zweiseitig wirkend bedeutet, dass das Lager axiale Kräfte aus beiden Hubrichtungen aufnehmen kann. Im Unterschied zu einseitig wirkenden Lagern ist kein zweites, gegensätzlich angestelltes Lager erforderlich, um wechselnde Axialkräfte abzufangen. Dies spart Bauraum im Gehäuse und vereinfacht die Konstruktion.
Ein Nenndruckwinkel von 60 Grad richtet die Kraftübertragung überwiegend in axiale Richtung aus. Je größer der Druckwinkel ausfällt, desto steifer reagiert das Wälzlager auf axiale Belastungen. Diese Eigenschaft ist bei Spindellagerungen und Vorschubantrieben gefordert, die unter Last geringe elastische Verformung zeigen sollen.
Die beidseitig integrierte Lippendichtung schützt das Lager vor dem Eindringen von Staub, Partikeln und Feuchtigkeit. Zudem hält sie den Schmierstoff im Lagerinneren. Das reduziert den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb und trägt zum Schutz der Wälzkörper vor vorzeitigem Verschleiß bei.
Typische Einsatzfelder sind Vorschubachsen, Kugelgewindetriebe und Positioniereinheiten im Maschinenbau. Überall dort, wo Wellen bei Drehbewegungen wechselnden Axialkräften ausgesetzt sind, stützt dieses Lager die Bauteile ab. Durch die Dichtung eignet es sich auch für staubbelastete Umgebungen.
Radial-Rillenkugellager übertragen vorwiegend Kräfte quer zur Wellenachse und besitzen einen Druckwinkel von null Grad. Axial-Schrägkugellager mit einem Druckwinkel von 60 Grad sind dagegen darauf ausgelegt, hohe Längskräfte entlang der Welle aufzunehmen und eine hohe axiale Steifigkeit bereitzustellen.
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