SKF
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Das Axial-Rillenkugellager 53203 von SKF stützt axiale Kräfte bei 17 mm Bohrung, 35 mm Außendurchmesser und 13,2 mm Bauhöhe in einer Richtung ab.
Das Axial-Rillenkugellager 53203 dient zur gezielten Aufnahme reiner Axialkräfte, die parallel zur Drehachse auf die Welle wirken. In dieser einseitig wirkenden Ausführung nimmt das Wälzlager von SKF Belastungen ausschließlich in eine Richtung auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit formstabilem Stahlblechkäfig, ist die Lagereinheit für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Konstrukteure integrieren dieses Axiallager vor allem in modulare Wellenlagerungen ohne einwirkende Radialbelastungen.
Das Axial-Rillenkugellager 53203 eignet sich für Konstruktionen, bei denen definierte Axialkräfte einseitig auf Wellen mit 17 mm Durchmesser treffen. Bauartbedingt nimmt dieser Lagertyp keine radialen Lasten auf, weshalb radiale Kräfte stets durch separate Radiallager abgefangen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in reinen Axialabstützungen im allgemeinen Maschinenbau. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen Wellen- und Gehäusescheibe, was einen gleichmäßigen Lauf begünstigt.
Dank der kugeligen Gehäusescheibe gleicht das Axial-Rillenkugellager 53203 statische Fluchtungsfehler aus, sobald es mit einer passenden kugeligen Unterlagscheibe kombiniert wird. Der Artikelumfang dieses Produkts umfasst das Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheibe; die sphärische Scheibe ist bei entsprechendem Bedarf separat zu ergänzen. Mit der Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Bauteil die üblichen Vorgaben industrieller Wellen- und Gehäusepassungen im klassischen Vorrichtungsbau.
Das Axial-Rillenkugellager 53203 besitzt 17 mm Bohrungsdurchmesser an der Wellenscheibe, 35 mm Außendurchmesser an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite von 13,2 mm. Die Bauform ermöglicht den Einbau in Bauräumen, in denen axiale Kräfte direkt in das umgebende Maschinengehäuse geleitet werden.
Als einseitig wirkendes Axiallager nimmt dieses Bauteil ausschließlich Axialkräfte aus einer Richtung auf. Radiale Belastungen darf das Lager nicht aufnehmen. In der Baugruppe ist daher eine zusätzliche Radiallagerung erforderlich, um Querkräfte von der Axialeinheit fernzuhalten und Beschädigungen an den Laufbahnen zu vermeiden.
Die hohlkugelig geformte Auflagefläche der Gehäusescheibe ermöglicht die Anpassung an Fluchtungsfehler. Für diese Einstellbarkeit ist eine passende kugelige Unterlagscheibe erforderlich. Das Zusammenspiel beider Bauteile gleicht statische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus und beugt einseitigen Kantenbelastungen auf die Kugeln vor.
Für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ist das Wälzlager ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Käfig aus Stahlblech bieten die erforderliche thermische Beständigkeit über dieses Spektrum. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Der Artikelumfang umfasst nur das Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheibe. Benötigt die Konstruktion einen Ausgleich von Winkelfehlern, ist die sphärische Unterlagscheibe gesondert zu ergänzen. Bei exakt rechtwinklig bearbeiteter Gehäuseanlage kann das Lager je nach Anforderung auch direkt montiert werden.
Die Maß- und Laufgenauigkeit entspricht der Normalklasse P0, auch geführt als PN oder ABEC 1. Diese Standardtoleranz genügt den Anforderungen des gewöhnlichen Maschinenbaus und erlaubt den Einbau auf genormten Wellensitzen, ohne dass aufwendige Passungsberechnungen für Hochgenauigkeitslager erforderlich sind.
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