FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 24,40 € | 463,61 € |
| 5 | 48,80 € | 439,20 € |
Das Axial-Rillenkugellager 52316 von FAG führt Wellen mit 65 mm Bohrung und nimmt beidseitig wirkende Axialkräfte zuverlässig auf.
Das Axial-Rillenkugellager 52316 dient zur gezielten Aufnahme reiner Axialbelastungen aus beiden Richtungen. Bei Hauptabmessungen von 65 mm Bohrungsdurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 79 mm Bauhöhe führt die Konstruktion Bauteile beidseitig axial ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt diese Ausführung Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab. Die Fertigung erfolgt nach der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Lager kommt zum Einsatz, wenn rotierende Wellen in beiden Achsrichtungen Axialkräfte abstützen müssen. Da Axial-Rillenkugellager nicht zur Übertragung von Radiallasten ausgelegt sind, erfolgt die radiale Führung separat durch passende Radiallager. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen mit wechselnder axialer Belastungsrichtung. Die Bauform dient der definierten Positionierung der Welle in axialer Richtung und wirkt axialen Verschiebungen unter Belastung entgegen.
Diese zweiseitig wirkende Ausführung ist nicht winkeleinstellbar und umfasst keine zusätzlichen Unterlagscheiben. Die Anlageflächen an Gehäuse und Welle müssen deshalb exakt rechtwinklig zur Lagerachse ausgerichtet sein, um punktuelle Kantenpressungen zu vermeiden. Bereits geringe Fluchtungsfehler oder Verkippungen belasten die Wälzkörper ungleichmäßig. Wichtig bei der Montage sind saubere Planflächen und eine sorgfältig eingestellte Vorspannung, damit alle Wälzkörper gleichmäßig an den Laufrillen anliegen.
Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich axiale Belastungen auf und leitet diese in beide Achsrichtungen ab. Für radiale Querkräfte ist die Konstruktion nicht geeignet. In der Konstruktion wird das Axiallager daher mit separaten Radiallagern kombiniert, was zur exakten Führung der Welle beiträgt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 65 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Gesamtbreite von 79 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Vorgaben für die zweiseitig wirkende Baureihe 523 und ermöglichen den direkten Austausch bei bestehenden Maschinenkonstruktionen.
Nein, diese Bauform ist nicht winkeleinstellbar und reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Da die Ausführung keine kugeligen Unterlagscheiben umfasst, müssen die Anschlussteile plan sowie rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Fluchtungsfehler führen andernfalls zu ungleichmäßiger Belastung und Verschleiß der Wälzkörper.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs bleibt in diesem Bereich erhalten. Bei der Auslegung sind stets auch die thermischen Grenzen des verwendeten Schmierstoffs zu beachten.
Das Bauteil wird in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau und trägt zu einem gleichmäßigen Rundlauf sowie maßhaltigen Anschlüssen an Gehäuse und Welle bei.
FAG stattet dieses Modell mit einem Stahlblechkäfig aus. Der Käfig führt die Wälzkörper beidseitig in ihren Bahnen und behält auch bei dynamischer Beanspruchung seine Form. Die Bauweise des Blechkäfigs begünstigt zudem das Einbringen und Verteilen des Schmierfetts oder Öls im Lagerinneren.
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