SKF
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Axial-Rillenkugellager 52220 von SKF nimmt beidseitige Axialkräfte bei Abmessungen von 85x150x67 mm im allgemeinen Maschinenbau auf.
Das Axial-Rillenkugellager 52220 von SKF ist als zweiseitig wirkendes Wälzlager konstruiert. Es führt Wellen in beide Richtungen axial und nimmt Schubkräfte aus wechselnden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt das Lager über eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Gesamtbreite von 67 mm. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Die Ausführung ist für den Einsatz ohne separate Unterlagscheiben vorgesehen.
Als zweiseitig wirkende Ausführung dient diese Bauform vor allem Lagerungsanordnungen mit rein axialen Lasten, die abwechselnd aus zwei Richtungen einwirken. Radiale Kräfte darf das Lager nicht aufnehmen. Typische Einsatzfelder sind Lagerstellen, bei denen eine definierte beidseitige axiale Führung gefordert ist. Weil dieses Bauteil nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Lagerstelle rechtwinklige Anschlussschultern an Welle und Gehäuse, damit keine schädlichen Kantenpressungen an den Laufbahnen entstehen.
Dieses Wälzlager entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) für standardisierte Maß- und Laufgenauigkeit in industriellen Anwendungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius, abhängig vom jeweils eingesetzten Schmierstoff. Die Konstruktion verlangt eine geordnete Montage: Die zentrale Wellenscheibe sitzt fest auf der Welle, während die beiden äußeren Gehäusescheiben im Gehäuse axial positioniert werden, um wechselnde Schubkräfte aufzufangen.
Die Hauptabmessungen betragen 85 mm für die Bohrung, 150 mm für den Außendurchmesser und 67 mm für die Gesamtbreite. Anhand dieser Millimeter-Werte stimmen Konstrukteure die Gehäusepassung sowie den Wellensitz exakt auf die zweiseitig wirkende Baugruppe ab.
Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich axiale Belastungen aus beiden Richtungen auf und stützt Wellen wechselseitig ab. Eine Aufnahme von Radialkräften ist konstruktiv ausgeschlossen, weshalb in der Anordnung stets separate Radiallager für die radiale Wellenführung sorgen müssen.
Die Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die Standardgenauigkeit für Wälzlager. Sie deckt normale Anforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit im Maschinenbau ab, ohne dass Sondergenauigkeiten erforderlich sind.
Das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne bleibt der Wälzkörper- und Scheibenwerkstoff maßstabil. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist stets die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmiermittels.
Nein, dieses Modell ist nicht winkeleinstellbar und besitzt ebene Scheibenflächen ohne ballige Unterlagscheiben. Die Anlageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Drehachse stehen. Schiefstellungen führen andernfalls zu punktuellen Überlastungen der Kugeln und verringern die Lebensdauer der Lagerung.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf definiertem Abstand und führt die Wälzkörper auf ihrer Kreisbahn zwischen den Laufrillen. Die metallische Blechausführung bietet Stabilität gegenüber Schmierstoffen und eignet sich für das gesamte Temperaturfenster von -30 bis +150 Grad Celsius.
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