FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,74 € | 14,02 € |
| 25 | 1,48 € | 13,28 € |
| 50 | 2,21 € | 12,55 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51204 von FAG nimmt mit den Maßen 20x40x14 mm einseitige Axialkräfte im Maschinenbau auf.
Mit dem Axial-Rillenkugellager 51204 steht ein zerlegbares Wälzlager zur Aufnahme reiner Axiallasten bereit. Der Hersteller FAG fertigt dieses Modell aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und stattet es mit einem Stahlblechkäfig aus. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl. Bei einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm sowie einer Bauhöhe von 14 mm lässt sich die Wellen- und Gehäusescheibe getrennt montieren.
Das Axial-Rillenkugellager 51204 dient der axialen Abstützung von Wellen in einer Wirkrichtung. Typische Einsatzbereiche finden sich in Lagerungsanordnungen mit einseitigen Axiallasten im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau. Da die Bauform rein axial wirkt, darf keine Radialbelastung auf das Lager wirken. Radiale Führungskräfte lassen sich durch ein separates Radiallager auf derselben Welle abfangen. Das Zusammenspiel aus gehärteten Laufbahnen und geführten Stahlkugeln ermöglicht die Kraftübertragung bei einseitigem axialem Druck.
Dieses einseitig wirkende Wälzlager besitzt eine ebene Gehäusescheibe und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse nicht selbstständig aus. Planparallele Auflageflächen und eine rechtwinklige Ausrichtung zur Drehachse sind daher Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Lauf. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) für übliche Präzisionsansprüche im Industriebereich. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius, wodurch das Lager für entsprechende thermische Bedingungen ausgelegt ist.
Die Bohrung beträgt 20 mm, der Außendurchmesser 40 mm und die axiale Gesamtbreite 14 mm. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen im Vorrichtungs- sowie Maschinenbau.
Nein, diese Bauform ist ausschließlich für axiale Belastungen in einer Wirkrichtung ausgelegt. Treten im Betrieb kombinierte Lasten auf, erfordert die Konstruktion ein zusätzliches Radiallager. Eine radiale Belastung führt bei reinen Axial-Rillenkugellagern zu Fehlfunktionen oder vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörper.
Die Einstufung nach P0, PN oder ABEC 1 bezeichnet den industriellen Standard für Maß- und Laufgenauigkeit. Sie definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Genauigkeitsklasse genügt den typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius. Wellenscheibe, Gehäusescheibe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sind für diese Spanne ausgelegt. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel den thermischen Anforderungen am Einsatzort entspricht.
Der Aufbau aus loser Wellenscheibe, Gehäusescheibe und dem Kugelsatz im Stahlblechkäfig erlaubt eine getrennte Installation der Einzelteile. Dadurch vereinfacht sich die Montage an Wellenabschnitten. Nach dem Aufschieben der Komponenten hält die anliegende Axiallast die Baugruppe im Betrieb zusammen.
Nein, die Ausführung verfügt über eine flache Gehäusescheibe und ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager gleicht Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen nicht aus. Die Anlageflächen im Gehäuse sowie am Wellenabsatz müssen rechtwinklig zur Rotationsachse gefertigt sein, um Kantendrücke zu vermeiden.
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