51120 Axial-Rillenkugellager von FAG
51120 Axial-Rillenkugellager von FAG

FAG

Axial-Rillenkugellager FAG 51120

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
135 mm
Breite
25 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Käfig
Stahlblechkäfig
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Artikelumfang
nur Axial-Rillenkugellager
Wirkrichtung
einseitig wirkend
Winkeleinstellbarkeit
nicht winkeleinstellbar
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
0,94 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Axial-Rillenkugellager FAG 51120
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Axial-Rillenkugellager FAG 51120

Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51120 von FAG nimmt reine Axialkräfte bei den Hauptabmessungen 100x135x25 mm auf.

Das Axial-Rillenkugellager 51120 von FAG ist für die Aufnahme hoher Axiallasten aus einer Wirkrichtung konstruiert. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 135 mm sowie einer Bauhöhe von 25 mm stützt dieses Wälzlager rotierende Wellen axial ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, kommt diese Ausführung im industriellen Maschinenbau zum Einsatz.

Wofür eignet sich das Axial-Rillenkugellager 51120?

Dieses einseitig wirkende Axiallager eignet sich vor allem für Lagerungsanordnungen, bei denen ausschließlich axiale Kräfte in einer Richtung auftreten. Radiale Belastungen darf die Bauform konstruktionsbedingt nicht aufnehmen, weshalb Anwender radiale Kräfte über separate Radiallager führen. Typische Einsatzfelder finden sich überall dort, wo Gehäuseflächen rotierende Wellen axial abstützen und keine Kippmomente oder Radialkräfte auf die Scheiben einwirken.

Worauf kommt es beim Einbau des Lagers ohne Unterlagscheibe an?

Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist und ohne kugelige Unterlagscheibe geliefert wird, müssen die Gehäuse- und Wellenanschlüsse rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Fluchtungsfehler oder Schiefstellungen gleicht die Konstruktion nicht aus. Auflageflächen erfordern eine exakte Ausrichtung der Wellen- sowie Gehäusescheibe, um Kantenläufer zu vermeiden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.

Welche Belastungen kann das Axial-Rillenkugellager 51120 aufnehmen?

Diese Bauart nimmt ausschließlich axiale Kräfte aus einer Wirkrichtung auf. Radiale Belastungen kann die Konstruktion nicht übertragen. Treten in einer Anwendung kombinierte Lasten auf, muss dieses Axiallager mit einem separaten Radiallager kombiniert werden, welches die radialen Kräfte aufnimmt.

Welche Abmessungen weist das Axiallager 51120 auf?

Die Bohrung zur Aufnahme auf der Welle beträgt 100 mm. Der Außendurchmesser der Gehäusescheibe misst 135 mm bei einer Gesamtbauhöhe von 25 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in bestehende Maschinenkonstruktionen und Baugruppen.

Kann das Lager Winkelfehler oder Fluchtungsfehler ausgleichen?

Dieses Modell ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager besitzt ebene Anlagescheiben und wird ohne kugelige Unterlagscheibe geliefert. Montageflächen an Gehäuse und Welle müssen deshalb exakt rechtwinklig zur Wellenachse ausgerichtet sein, um punktuelle Kantenüberlastungen der Wälzkörper zu vermeiden.

Für welchen Temperaturbereich ist das Kugellager ausgelegt?

Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der integrierte Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität. Der tatsächlich nutzbare Bereich hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff ab.

Welcher Toleranzklasse entspricht das Axial-Rillenkugellager 51120?

Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus bezüglich Maßhaltigkeit und Planlauf der Scheiben vollständig ab.

Aus welchem Material besteht der Käfig dieser Bauform?

Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf ihrer Laufbahn. Der Käfig hält die Kugeln auf definiertem Abstand zueinander und verhindert deren Berührung untereinander, während die offene Bauform den ungehinderten Zutritt von Schmieröl oder Schmierfett zu den Kontaktzonen ermöglicht.

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