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Das Axial-Rillenkugellager 51128 von NKE Steyr nimmt einseitig gerichtete Axiallasten auf und bietet solide Laufeigenschaften bei Abmessungen von 140x180x31 mm.
Das Axial-Rillenkugellager 51128 von NKE Steyr führt rotierende Wellen und nimmt reine Axialkräfte aus einer Richtung auf. Durch die Fertigung aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) erweist sich die Konstruktion bei korrekter Schmierung als formstabil. Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Bauhöhe von 31 mm. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform überall dort, wo hohe Schubkräfte in einer Achsrichtung abgestützt werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in Baugruppen mit vorwiegend axialer Krafteinleitung und geringer radialer Belastung im Maschinenbau. Da das Lager einseitig wirkt, stützt es Wellen zielgerichtet gegen axiale Verschiebungen in eine Arbeitsrichtung ab. Radiale Kräfte kann diese Ausführung konstruktionsbedingt nicht übertragen, weshalb in der Praxis zusätzliche Radiallager zur Wellenführung vorgesehen werden sollten.
Bei der Montage verlangt das Axial-Rillenkugellager 51128 exakt rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse. Da die Baureihe 511 nicht winkeleinstellbar ist und ohne Unterlagscheiben ausgeführt ist, führen Schiefstellungen zu punktuellen Überlastungen der Wälzkörper. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, was den gängigen Industrieanforderungen an Maß- und Laufgenauigkeit entspricht. Eine saubere Ausrichtung der Wellen- und Gehäusescheiben trägt dazu bei, einen gleichmäßigen Kontakt über den gesamten Laufkreis zu erzielen.
Dieses Wälzlager dient der Aufnahme einseitiger Axialkräfte parallel zur Drehachse. Die Baugruppe besteht aus einer Wellenscheibe mit 140 mm Bohrung, einer Gehäusescheibe mit 180 mm Außendurchmesser sowie einem Kugelkranz mit Stahlblechkäfig. Radiale Belastungen kann das Bauteil nicht aufnehmen, weshalb radial führende Lagerungen separat angeordnet werden müssen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 140 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 180 mm an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite von 31 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 511 für Axial-Rillenkugellager. Sie ermöglichen eine direkte Zuordnung bei Ersatzbeschaffungen in der Instandhaltung und im Maschinenbau.
Die Angabe P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die herstellungsbedingte Maß- und Laufgenauigkeit des Wälzlagers. Sie stellt den Standard für industrielle Anwendungen dar. Diese Toleranzklasse bietet eine ausreichende Präzision für den allgemeinen Maschinenbau, ohne dass gesonderte Hochgenauigkeitsklassen erforderlich sind.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Maßstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der robuste Stahlblechkäfig decken diese Spanne ab. Bei der Auslegung der Anwendung sollten Sie darauf achten, dass der verwendete Schmierstoff für die im Einsatz auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Nein, dieses Modell ist starr und nicht winkeleinstellbar. Die Ausführung umfasst das einseitig wirkende Lager mit planer Gehäusescheibe ohne Unterlagscheibe. Anschlussteile an Gehäuse und Welle müssen daher exakt planparallel und rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein, da Fluchtungsfehler oder Verkippungen unmittelbar zu Kantenläufern führen können.
Einseitig wirkende Axiallager können Schnittkräfte und Schublasten lediglich aus einer axialen Richtung aufnehmen und die Welle entsprechend einseitig abstützen. Treten im Betrieb wechselnde oder umkehrende Axialkräfte auf, sind entweder zwei getrennte Lager gegeneinander anzustellen oder zweiseitig wirkende Ausführungen einzusetzen.
NKE AUSTRIA GmbH
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