NKE
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| 35 | 2,62 € | 23,56 € |
Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51211 von NKE Steyr stützt mit den Maßen 55x90x25 mm reine Axialkräfte in einer Richtung ab.
Das Axial-Rillenkugellager 51211 ist für die gezielte Aufnahme einseitig gerichteter Axialbelastungen konstruiert. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Einhaltung der Toleranzklasse P0/PN bietet dieses Wälzlager eine definierte Maßgenauigkeit für rotierende Wellen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen der Wellenscheibe und der Gehäusescheibe. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses Wälzlager nimmt reine axiale Belastungen in einer definierten Richtung auf und stützt rotierende Wellen gegen axiale Schubkräfte ab. Für radiale Kräfte ist diese Bauart nicht ausgelegt, weshalb radiale Belastungen konstruktiv von separaten Radiallagern aufgenommen werden müssen. Die Bauform ist zerlegbar: Wellenscheibe, Gehäusescheibe und der Kugel-Käfig-Kranz können getrennt voneinander montiert werden, was die Handhabung bei der Ausrichtung und Montage erleichtert.
Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert der Einbau planparallele und rechtwinklige Anschlussschultern an Welle und Gehäuse. Schiefstellungen zwischen Wellen- und Gehäusescheibe führen zu Kantenläufern sowie zu einer ungleichmäßigen Lastverteilung auf die Wälzkörper. Diese Ausführung ist ohne zusätzliche Unterlagscheibe gefertigt. Bei der Montage ist auf die Zuordnung zu achten: Die Wellenscheibe mit engerer Bohrung sitzt fest auf der Welle, während die Gehäusescheibe im Gehäuse zentriert wird.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Bauhöhe von 25 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Austausch in bestehenden Konstruktionen.
Nein, Axial-Rillenkugellager dieser Bauart dienen ausschließlich der Aufnahme axialer Lasten. Wirken in Ihrer Konstruktion zusätzlich Radialkräfte, müssen Sie das Bauteil mit einem geeigneten Radiallager kombinieren, um Schäden an den Laufrillen zu vermeiden.
Die Wälzkörperkonstruktion nimmt axiale Schubkräfte nur aus einer axialen Richtung auf und stützt die Welle entsprechend zu einer Seite ab. Für beidseitig auftretende Axialbelastungen ist eine andere Bauform erforderlich.
Das Lager ist nicht winkeleinstellbar. Es reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuseachse. Die Anschlussflächen müssen plan sowie exakt im rechten Winkel zur Drehachse gearbeitet sein, um Punktüberlastungen der Kugeln zu verhindern.
Das Bauteil aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb ist zusätzlich das gewählte Schmiermittel.
In diesem Lager kommt ein geführter Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander, sorgt für eine saubere Führung in den Rillen und widersteht üblichen thermischen Belastungen im industriellen Alltag.
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