NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,86 € | 16,28 € |
| 25 | 1,71 € | 15,43 € |
| 50 | 2,57 € | 14,57 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51206 von NSK (30x52x16 mm) führt Wellen unter einseitigen Axiallasten im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Das Axial-Rillenkugellager 51206 ist ein einreihiges Wälzlager für die gezielte Aufnahme reiner Axialkräfte in einer Richtung. Mit den Abmessungen 30 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 16 mm Bauhöhe stützt diese Ausführung von NSK rotierende Maschinenteile axial ab. Gefertigt aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich das Wälzlager durch Formstabilität im Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad aus. Radialkräfte darf diese Bauart konstruktionsbedingt nicht aufnehmen.
Dieses Wälzlager kommt in Konstruktionen zum Zug, bei denen rein axiale Druckkräfte aus einer Richtung in das umgebende Maschinengehäuse geleitet werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen oder horizontalen Wellenlagerungen mit definierter einseitiger Schubrichtung. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, setzt der einwandfreie Lauf exakt rechtwinklig zur Wellenachse bearbeitete Anschlussteile voraus. Schiefstellungen führen andernfalls zu punktuellen Kantenbelastungen, weshalb eine saubere Ausrichtung der Auflageflächen entscheidend ist.
Bei der Montage sind die beiden Lagerscheiben genau zu unterscheiden: Die Wellenscheibe besitzt eine enger tolerierte Bohrung von 30 mm für den festen Sitz auf der Welle, während die Gehäusescheibe über einen größeren Innendurchmesser verfügt. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Das Modell entspricht der Norm-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und wird ohne zusätzliche Unterlagscheibe geliefert. Beachten Sie bei der Schmierstoffwahl stets den thermischen Einsatzbereich zwischen -30 und +150 Grad.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Bauhöhe von 16 mm passt das Lager in standardisierte Gehäuse. Diese genormten Abmessungen erleichtern den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen des Maschinenbaus.
Diese Bauform dient ausschließlich der Aufnahme axialer Druckkräfte aus einer Richtung. Konstruktionsbedingt darf das Lager keine Radialkräfte aufnehmen. Treten im Betrieb kombinierte Lasten auf, führen separate Radiallager auf derselben Welle die radialen Führungskräfte ab.
P0 beziehungsweise PN steht für die reguläre Normaltoleranz nach ISO-Normung, im US-Raum häufig als ABEC 1 bezeichnet. Sie definiert zulässige Maß- und Formabweichungen und eignet sich für übliche Industrieanwendungen mit regulären Anforderungen an Rundlauf und Passgenauigkeit.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad, bleibt der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig formstabil. Die tatsächlich im Dauerbetrieb erreichbare Grenztemperatur hängt zusätzlich von der thermischen Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs ab.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar und reagiert empfindlich auf Fluchtungsfehler. Die Anlageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt plan sowie rechtwinklig zur Drehachse stehen, um ungleichmäßige Kantenpressungen und erhöhten Verschleiß zu vermeiden.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihrer Kreisbahn und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Dies sorgt für eine gleichmäßige Kraftverteilung auf die Laufrillen und vermindert Reibung sowie Hitzeentwicklung im Lager.
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