NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,06 € | 39,21 € |
| 35 | 4,12 € | 37,15 € |
Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51118 von NACHI mit den Maßen 90x120x22 mm nimmt reine Axialbelastungen in einer Richtung auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51118 nimmt axiale Kräfte in einer Richtung auf und stützt rotierende Wellen gegen axiale Verschiebungen ab. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 22 mm findet dieses Wälzlager breiten Einsatz im Maschinenbau. Der Hersteller NACHI fertigt die Lagerscheiben aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf ihrer Laufbahn und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb.
Konstrukteure setzen dieses Axiallager vor allem in Baugruppen ein, bei denen ausschließlich axiale Belastungen auftreten und radiale Führungskräfte durch separate Lagerstellen abgefangen werden. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen Wellenlagerungen und Konstruktionen mit reiner Axialbelastung in einer Richtung. Da dieses Lager rein axial belastet werden darf, führt eine Überlagerung mit Querkräften zu erhöhtem Verschleiß. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 erfüllt die Anforderungen im klassischen Industrie- und Anlagenbau.
Als einseitig wirkendes Lager nimmt diese Ausführung Kräfte ausschließlich aus einer Axialrichtung auf. Bei der Montage ist die Zuordnung der Scheiben wesentlich: Die Wellenscheibe sitzt fest auf der Welle, während die Gehäusescheibe ein definiertes Spiel im Gehäuse aufweist. Da dieses Modell nicht winkeleinstellbar ist und ohne Unterlagscheibe geliefert wird, müssen die Anschlussschultern plan und rechtwinklig zur Drehachse stehen, um unzulässige Kantenspannungen zu vermeiden.
Dieses Lager weist eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 22 mm auf. Es besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie dem Kugelkranz. Prüfen Sie diese Anschlussmaße vor dem Einbau anhand Ihrer Konstruktionszeichnung, um den passgenauen Sitz an Welle und Gehäuse zu erzielen.
Nein, diese Bauart ist konstruktiv ausschließlich für axiale Belastungen ausgelegt. Radiale Führungskräfte kann das Axiallager nicht abfangen. Treten in Ihrer Anwendung kombinierte Lasten auf, empfiehlt sich die Kombination mit einem separaten Radiallager, welches die Führung der Welle übernimmt und das Axiallager vor unzulässigen Querkräften schützt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Stimmen Sie das Schmiermittel, Schmierfett oder Schmieröl, stets auf die tatsächliche Betriebstemperatur und die Umgebungsbedingungen Ihrer Anlage ab.
Die Toleranzklasse P0/PN entspricht der Normaltoleranz für Wälzlager und ist vergleichbar mit der Einstufung ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Lagerscheiben. Für gängige Aufgaben im industriellen Maschinenbau bietet diese Genauigkeitsstufe eine ausreichende Maßhaltigkeit für den ordnungsgemäßen Lauf.
Das Lager ist nicht winkeleinstellbar und wird ohne Unterlagscheibe geliefert. Es kann Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen nicht kompensieren. Die Auflageflächen an Welle und Gehäuse müssen daher plan und exakt rechtwinklig zur Drehachse stehen. Nur so lassen sich einseitige Kantenpressungen und vorzeitiger Verschleiß der Wälzkörper vermeiden.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihrer Kreisbahn und verhindert den Kontakt zwischen den Kugeln. Dadurch sinken Reibung und Geräuschentwicklung während der Drehung. Zudem zeichnet sich der Blechkäfig durch geringes Gewicht aus und hält den mechanischen Beanspruchungen im zulässigen Temperaturbereich stand.
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