NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 51244 von NKE Steyr nimmt reine Axialkräfte auf und bietet mit 220x300x63 mm präzise Laufeigenschaften für Großlagerungen.
Das Axial-Rillenkugellager 51244 ist ein zerlegbares Wälzlager zur Aufnahme einseitig wirkender Axialkräfte. Es besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie dem dazwischen geführten Kugelsatz. Der Hersteller NKE Steyr fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Bei einer Bohrung von 220 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Bauhöhe von 63 mm eignet sich die Ausführung für schwere Baugruppen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.
Die Bauform dient ausschließlich dazu, axiale Schubkräfte in einer Richtung aufzunehmen und Wellen stabil zu führen. Radiale Belastungen kann das Lager prinzipbedingt nicht übertragen. Das Bauteil kommt vor allem in Lagerungen mit hohen Axiallasten und niedrigen bis mittleren Drehzahlen zum Einsatz. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad behält das Bauteil auch unter thermischer Belastung seine Formstabilität. Treten in der Konstruktion zusätzliche Querkräfte auf, ist eine Kombination mit einem separaten Radiallager erforderlich.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0/PN, was international dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt übliche Anforderungen im industriellen Maschinenbau zuverlässig ab. Sie definiert zulässige Abweichungen für Maßhaltigkeit sowie Planlauf der Scheiben. Da axiale Kugellager konstruktionsbedingt empfindlich auf Fluchtungsfehler reagieren, kommt es auf exakt rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse an. Eine sorgfältige Ausrichtung wirkt Kantenläufern sowie ungleichmäßiger Lastverteilung entgegen.
Mit einer Bohrung von 220 mm an der Wellenscheibe, 300 mm Außendurchmesser an der Gehäusescheibe und einer Bauhöhe von 63 mm entspricht das Lager den Standardabmessungen. Durch die zerlegbare Bauweise lassen sich Gehäuse- und Wellenscheibe separat montieren, was die Handhabung bei schweren Baugruppen erleichtert.
Nein, Axial-Rillenkugellager sind ausschließlich für Belastungen in Richtung der Wellenachse konstruiert. Treten im Betrieb zusätzlich Querkräfte auf, müssen diese durch ein separates Radiallager aufgenommen werden. Eine radiale Belastung der Axiallagerung würde zu unzulässigem Verschleiß und vorzeitigem Ausfall führen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 behält innerhalb dieses thermischen Fensters seine Maßhaltigkeit und Festigkeit. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen thermische Spezifikation zum tatsächlichen Einsatzbereich der Baugruppe passt.
P0 beziehungsweise die Normaltoleranz PN kennzeichnet die Standard-Präzisionsklasse für Industrie-Wälzlager. ABEC 1 bezeichnet die entsprechende Klassifizierung nach US-amerikanischem Standard. Diese Vorgaben definieren Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Planlauf, die den Anforderungen üblicher industrieller Konstruktionen entsprechen.
Das Lager wird aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit sowie gleichmäßige Härte in den Laufbahnen aus. Er stellt eine solide mechanische Basis für schwere axiale Lasten unter kontinuierlicher Bewegung dar.
NKE AUSTRIA GmbH
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