NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 51204 (20x40x14 mm) von NKE Steyr nimmt einseitig axiale Kräfte im Maschinenbau auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51204 ist ein einseitig wirkendes Wälzlager zur Aufnahme von reinen Axialkräften in einer Richtung. Hergestellt von NKE Steyr aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), führt das Lager Wellen axial und stützt Konstruktionen ab. Mit den Abmessungen 20 mm Bohrung, 40 mm Außendurchmesser und 14 mm Bauhöhe fügt sich dieses Normlager in zahlreiche industrielle Baugruppen ein. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem dort, wo ausgeprägte axiale Kräfte parallel zur Welle auftreten und keine nennenswerten Radiallasten wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Baugruppen, bei denen Wellenführungen einseitig gegen axiale Verschiebungen abgestützt werden. Da es sich um ein einseitig wirkendes Lager handelt, fängt die Baugruppe Schubkräfte genau aus einer Richtung ab. Wellenscheibe, Gehäusescheibe und der kugelgeführte Käfig lassen sich bei der Montage getrennt voneinander positionieren.
Das Lager ist nicht winkeleinstellbar und wird im Lieferumfang ohne Unterlagscheibe geliefert. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb sind exakt rechtwinklige und ebene Anlageflächen an Welle und Gehäuse. Bereits geringe Fluchtungsfehler oder Schiefstellungen führen bei starren Axial-Rillenkugellagern zu ungleichmäßiger Lastverteilung. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 bietet gängige Passgenauigkeit. Für den Betrieb ist der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 °C auf den gewählten Schmierstoff abzustimmen.
Mit einer Bohrung von 20 mm für die Wellenscheibe, 40 mm Außendurchmesser an der Gehäusescheibe sowie 14 mm Bauhöhe entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Diese Maße ermöglichen einen passgenauen Austausch bei Instandhaltungen und Neukonstruktionen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Als einseitig wirkende Bauform nimmt das Lager ausschließlich Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für radiale Belastungen ist diese Konstruktion nicht ausgelegt. Treten im System kombinierte Belastungen auf, dient eine separate Radiallagerung zur Führung der Welle.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 °C für die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig. Ein zuverlässiger Lauf über diese Spanne hinweg setzt voraus, dass der verwendete Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Nein, diese Ausführung ist starr konstruiert und besitzt ebene Scheiben ohne kugelige Unterlagscheibe. Wellen- und Gehäuseschultern müssen daher rechtwinklig zur Drehachse ausgerichtet sein, da Winkelfehler zu Kantenläufern und erhöhtem Verschleiß an den Wälzkörpern führen können.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihrer Kreisbahn und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Durch das gestanzte Stahlblech bleibt das Eigengewicht gering, während der Werkstoff beständig gegenüber üblichen Industrieschmierstoffen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs ist.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 kennzeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager. Sie definiert genormte Grenzwerte für Maß- und Laufgenauigkeit der Lagerscheiben. Für Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit auf Welle und Gehäuse.
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