51340 -MP Axial-Rillenkugellager von FAG
51340 -MP Axial-Rillenkugellager von FAG

FAG

Axial-Rillenkugellager FAG 51340 -MP

Technische Daten
 
Innendurchmesser
200 mm
Außendurchmesser
340 mm
Breite
110 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Käfig
Messing-Massivkäfig
Gewicht
43 kg
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Axial-Rillenkugellager FAG 51340 -MP
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Axial-Rillenkugellager FAG 51340 -MP

Das Axial-Rillenkugellager 51340 -MP von FAG nimmt reine Axiallasten auf und verfügt über die Maße 200x340x110 mm sowie einen Messing-Massivkäfig.

Das Axial-Rillenkugellager 51340 -MP von FAG ist für die Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Belastungsrichtung konstruiert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, besteht die Baueinheit aus getrennt montierbaren Komponenten: Wellenscheibe, Gehäusescheibe und geführtem Kugelkranz. Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Bauhöhe von 110 mm eignet sich dieses Wälzlager für Industrieanwendungen mit rein axialer Beanspruchung. Radiale Kräfte kann diese Bauart prinzipbedingt nicht aufnehmen.

Welche Belastungsanforderungen erfüllt das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51340 -MP?

Die Konstruktion dient der Aufnahme einseitiger Axialkräfte bei vertikaler oder horizontaler Wellenführung. Das Wälzlager stützt die axial wirkende Last ab und führt die Welle in einer Richtung, während Radialkräfte über eine separate Lagerung abgefangen werden müssen. Da die Komponenten nicht selbsthaltend ausgeführt sind, lassen sich Wellenscheibe und Gehäusescheibe getrennt voneinander montieren. Für den ordnungsgemäßen Lauf müssen die Anschlussflächen plan sowie rechtwinklig zur Drehachse ausgerichtet sein.

Welche Funktion erfüllt der Messing-Massivkäfig der Ausführung MP?

Die Kennzeichnung MP steht für einen Massivkäfig aus Messing, der die Kugeln führt und auf Abstand hält. Im Vergleich zu standardmäßigen Blechkäfigen eignet sich dieser Werkstoff für Einsatzbedingungen mit starken Schwingungen oder wechselnden Drehzahlen. Messing zeichnet sich durch günstige Gleiteigenschaften aus und verringert Reibungsverluste bei anspruchsvollen Schmierbedingungen. Beim Einbau muss die Gehäusescheibe mit ausreichend Spiel im Gehäuse geführt werden, um Zwängungen zu vermeiden.

Welche Abmessungen hat das Axial-Rillenkugellager 51340 -MP?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 200 mm an der Wellenscheibe auf. Der Außendurchmesser beträgt 340 mm bei einer axialen Gesamthöhe von 110 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum innerhalb Ihrer Konstruktion.

Welche Belastungen kann das Axial-Rillenkugellager 51340 -MP aufnehmen?

Dieses Wälzlager ist ausschließlich für Axialkräfte aus einer Richtung ausgelegt. Es stützt die Welle axial einseitig ab und führt sie in Belastungsrichtung. Zur Aufnahme radialer Belastungen müssen Sie eine separate Radiallagerung im System vorsehen, da das Lager keine Querkräfte aufnehmen darf.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen MP bei diesem FAG-Lager?

Das Nachsetzzeichen MP kennzeichnet die Ausführung mit einem massiven Käfig aus Messing. Diese Bauart bietet eine höhere mechanische Festigkeit als gepresste Blechkäfige. Der Käfig führt die Wälzkörper schwingungsarm und empfiehlt sich für Anwendungen mit dynamischer Beanspruchung.

Warum ist das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut?

Axial-Rillenkugellager bestehen herstellungsbedingt aus separaten Komponenten. Wellenscheibe, Gehäusescheibe und der kugelgefüllte Messingkäfig lassen sich getrennt handhaben. Dies ermöglicht eine schrittweise Montage und vereinfacht Prüf- sowie Wartungsarbeiten bei großen Maschinenachsen.

Aus welchem Material wird das Lager gefertigt?

Die Lagerscheiben und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität unter Belastung sowie eine definierte Verschleißfestigkeit der Laufbahnen. Der Käfig besteht aus massivem Messing.

Worauf kommt es beim Einbau von Wellenscheibe und Gehäusescheibe an?

Die beiden Scheiben unterscheiden sich im Innendurchmesser. Die Wellenscheibe besitzt eine geschliffene Bohrung für den Sitz auf der Welle. Die Gehäusescheibe hat eine größere Bohrung und wird im Gehäuse zentriert, damit sie berührungsfrei zur Welle läuft und keine Kantenpressung entsteht.

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