FAG
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Axial-Rillenkugellager 51213 von FAG Wälzlager mit den Maßen 65x100x27 mm nimmt hohe einseitige Axialkräfte im Maschinenbau auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51213 dient zur Aufnahme reiner Axialkräfte in einer Richtung. Dieses Wälzlager besteht aus einer Wellenscheibe mit 65 mm Bohrung, einer Gehäusescheibe mit 100 mm Außendurchmesser sowie einem geführten Kugelsatz mit robustem Stahlblechkäfig. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +150 °C ab. Mit einer Baubreite von 27 mm führt das Lager rotierende Wellenteile in axialer Richtung und stützt diese gegen einseitigen Schub ab.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo Axiallasten aus einer definierten Wirkrichtung parallel zur Drehachse abgestützt werden müssen. Die einseitig wirkende Bauform stützt Wellen in einer Richtung ab und darf konstruktiv nicht mit Radialkräften beaufschlagt werden. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit rein axialer Belastung. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) fügt sich das Bauteil in standardisierte Passungssysteme des allgemeinen Maschinenbaus ein.
Das Modell 51213 ist nicht winkeleinstellbar und wird ohne separate Unterlagscheibe verbaut. Planparallele Anlageflächen an Welle und Gehäuse sind daher zwingend erforderlich, da Schiefstellungen zu punktuellen Kantenbelastungen auf den Laufbahnen führen. Anschlussbauteile müssen rechtwinklig zur Wellenachse ausgerichtet sein. Weil Wellenscheibe, Gehäusescheibe und Kugelkäfig getrennt vorliegen, lässt sich das Axiallager schrittweise montieren, verlangt beim Zusammenbau jedoch eine stets aufrechterhaltene Mindestaxiallast zur Führung der Wälzkörper.
Mit 65 mm Bohrungsdurchmesser an der Wellenscheibe, 100 mm Außendurchmesser an der Gehäusescheibe und 27 mm Bauhöhe besitzt das Lager festgelegte Standardmaße. Diese Dimensionen erlauben die präzise Integration in Maschinenkonstruktionen mit entsprechenden Passungssitzen für Welle und Gehäuse.
Als einseitig wirkende Bauform nimmt das Lager ausschließlich Axialkräfte aus einer definierten Richtung auf. Zur Aufnahme von Radialkräften eignet sich dieser Lagertyp nicht. Treten in der Anwendung kombinierte Belastungen auf, muss das Axiallager durch ein separates Radiallager auf derselben Welle ergänzt werden.
Nein, durch die ebenen Scheiben ist das Lager nicht winkeleinstellbar. Winkelfehler oder Fluchtungsabweichungen zwischen Welle und Gehäusebohrung führen zu einer ungleichmäßigen Lastverteilung über die Wälzkörperlaufbahn. Die Gegenflächen im Gehäuse und auf der Welle müssen daher exakt rechtwinklig zur Drehachse ausgeführt sein.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 °C, deckt die Standardausführung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig diesen thermischen Bereich ab. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist neben der Temperaturfestigkeit der Lagerkomponenten auch die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs in der Lagereinheit.
In diesem Modell führt ein gepresster Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf ihrer Kreisbahn. Der Stahlkäfig zeichnet sich durch geringes Gewicht, mechanische Festigkeit und hohe Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus. Er hält die Wälzkörper auch bei der getrennten Handhabung der Baugruppen formstabil in Position.
Gefertigt in der Toleranzklasse P0 (entsprechend PN und ABEC 1), genügt das Wälzlager den Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Diese Einstufung sichert genormte Abweichungsgrenzen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlaufgenauigkeit der Scheiben.
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