INA
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Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager AKL5 von INA nimmt mit den Abmessungen 5x12x4 mm reine Axialkräfte gezielt in einer Richtung auf.
Das Axial-Rillenkugellager AKL5 ist ein kompaktes Drucklager zur Aufnahme einseitiger Längskräfte. Das Miniaturlager verfügt über eine Bohrung von 5 mm, einen Außendurchmesser von 12 mm sowie eine Bauhöhe von 4 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), bietet die Baugruppe hohe Formstabilität. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf den Laufbahnen. Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt.
Das Axial-Rillenkugellager AKL5 nimmt einseitig wirkende Axiallasten auf und stützt Wellen in einer definierten Richtung ab. Für Radialkräfte ist diese Bauart konstruktiv nicht vorgesehen. Die Ausführung eignet sich für Baugruppen, bei denen reine Druckkräfte auf engem Bauraum übertragen werden. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Lager die gängigen Anforderungen an Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau.
Weil das Axial-Rillenkugellager AKL5 nicht winkeleinstellbar ist, erfordert es exakt plane und rechtwinklig zur Wellenachse stehende Anlageflächen. Bereits geringe Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung auf den Kugeln und erhöhen die punktuelle Beanspruchung der Laufbahnen. Beim Einbau ist auf eine sorgfältige Fluchtung der Komponenten sowie saubere Anschlussflächen zu achten, um die vorgesehene Funktion der Lagerscheiben zu unterstützen.
Mit einer Bohrung von 5 mm, einem Außendurchmesser von 12 mm und einer Gesamtbreite von 4 mm eignet sich das Lager für kompakte Bauräume mit begrenzten Einbauverhältnissen.
Die Bauform nimmt ausschließlich reine Axialkräfte aus einer Richtung auf. Radiale Belastungen dürfen nicht auf das Lager einwirken, da die ebene Scheibenkonstruktion keine Radialkräfte führt. Bei kombinierten Lasten ist ein separates Radiallager einzuplanen.
Aufgrund der starren Konstruktion gleicht das Lager Fluchtungsfehler oder Schiefstellungen der Welle nicht aus. Die Auflageflächen an Welle und Gehäuse müssen im rechten Winkel zur Drehachse gefertigt sein, um ungleichmäßigen Lauf und Kantenpressung zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Diese Spanne resultiert aus der thermischen Eignung des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs. Der gewählte Schmierstoff sollte auf die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerung abgestimmt werden.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die genormte Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit. Diese Ausführung deckt übliche industrielle Anforderungen ab, sofern die Konstruktion keine speziell eingeengten Genauigkeitsklassen für Welle oder Gehäuse vorgibt.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Kugeln. Das vermindert die innere Reibung während der Drehbewegung und unterstützt eine geordnete Verteilung der axialen Last auf den Laufbahnen.
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