NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 51226 mit den Maßen 130x190x45 mm nimmt einseitige Axialkräfte im industriellen Maschinenbau auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51226 von NKE Steyr stützt Wellen in axialer Richtung ab und nimmt Längskräfte aus einer Wirkrichtung auf. Die Baugruppe besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie einem geführten Kugelsatz im Stahlblechkäfig. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt diese Konstruktion Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab. Mit 130 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 45 mm Bauhöhe erfüllt das Lager gängige Anforderungen im industriellen Anlagenbau.
Die Bauform dient vorrangig der Aufnahme reiner Axiallasten, die parallel zur Drehachse verlaufen. Typische Aufgaben finden sich in vertikalen Wellenlagerungen, bei denen hohe Längskräfte auftreten. Konstruktionsbedingt darf diese Baureihe nicht mit Radiallasten beaufschlagt werden. Zur Aufnahme radialer Führungskräfte kombiniert man dieses Axiallager auf derselben Welle mit einem separaten Radiallager.
Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist und ohne sphärische Unterlagscheibe ausgeführt wird, erfordert es exakt rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse. Schon geringe Fluchtungsfehler führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung auf den Wälzkörpern. Bei der Montage ist auf die korrekte Zuordnung zu achten: Die Wellenscheibe besitzt eine engere Passbohrung und läuft mit der Welle um, während die Gehäusescheibe fest im Gehäuse sitzt. Eine definierte axiale Mindestlast verhindert zudem das Gleiten der Kugeln im Betrieb.
Dieses Axiallager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Gesamthöhe von 45 mm auf. Durch die genormten Hauptabmessungen lässt sich das Lager passgenau in Gehäusekonstruktionen einbauen. Die Gehäusescheibe und die Wellenscheibe unterscheiden sich geringfügig im Bohrungsmaß, um die korrekte Funktion im Betrieb zu ermöglichen.
Die Ausführung ist als einseitig wirkendes Lager konzipiert und nimmt Axialkräfte ausschließlich aus einer Richtung auf. Radiale Belastungen kann das Lager nicht übertragen. Treten in einer Anwendung kombinierte Lasten auf, muss die Radialführung durch ein zusätzliches Radiallager auf der Welle abgefangen werden, um Schäden an den Laufbahnen zu vermeiden.
Das Lager wird aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, der eine hohe Formstabilität aufweist. Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein robuster Stahlblechkäfig, der die Kugeln gleichmäßig auf Abstand hält. Diese Materialkombination ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Nein, dieses Modell ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager verfügt über eine ebene Gehäusescheibe und enthält keine kugeligen Unterlagscheiben. Die Anschlussteile an Gehäuse und Welle müssen daher planparallel und rechtwinklig zur Drehachse bearbeitet sein, da Winkelfehler zu punktuellen Überlastungen der Wälzkörper führen können.
Gefertigt ist das Lager nach der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, was der internationalen Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Standardtoleranz eignet sich für industrielle Maschinenbauanwendungen, bei denen gängige Ansprüche an Maßhaltigkeit und Rundlaufgenauigkeit gestellt werden.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen erfolgt die Schmierstoffversorgung über das umgebende Maschinengehäuse. Schmierfette oder Schmieröle müssen auf den zulässigen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad abgestimmt sein. Zudem ist die Lagerstelle konstruktiv vor externem Schmutzeintrag zu schützen.
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