NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,64 € | 202,09 € |
| 5 | 21,28 € | 191,45 € |
Das Axial-Rillenkugellager 54212 U von NSK führt Wellen axial in beide Richtungen und gleicht Fluchtungsfehler über kugelige Unterlagscheiben aus.
Dieses zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 54212 U nimmt reine Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Die Kombination aus gefertigten Scheiben und kugeligen Unterlagscheiben ermöglicht eine Winkeleinstellbarkeit, falls Gehäuseflächen nicht exakt rechtwinklig zur Wellenachse stehen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig, ist die Konstruktion für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Mit 60 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser sowie 56 mm Gesamtbreite entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Der Einsatz dieser Lagerung erfolgt bei Konstruktionen, in denen Wellen gegen beidseitig auftretende Schubbelastungen geführt werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei wechselnder axialer Lastrichtung. Radiale Belastungen darf das Lager nicht aufnehmen; dafür ist eine separate Radiallagerung erforderlich. Dank der winkeleinstellbaren Gehäusescheiben kompensiert die Baugruppe fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen im laufenden System.
Die beigelegten Unterlagscheiben besitzen eine hohlkugelige Auflagefläche, in der die passend geformte Gehäusescheibe gleitet. Diese Geometrie erlaubt Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäusebohrung, ohne dass einseitige Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen. Beim Einbau ist auf sorgfältige Ausrichtung und Sauberkeit der sphärischen Kontaktflächen zu achten. Zudem muss der gewählte Schmierstoff zum vorgesehenen Temperaturbereich passen.
Es handelt sich um ein zweiseitig wirkendes Wälzlager für die Aufnahme reiner Axialkräfte in beiden Richtungen. Durch die kugeligen Unterlagscheiben ist das Bauteil winkeleinstellbar. Es besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 56 mm und verfügt über einen Stahlblechkäfig.
Ausschließlich axiale Kräfte, die parallel zur Wellenachse wirken. Durch den zweiseitigen Aufbau stützt das Lager die Welle in beide Richtungen ab. Radiale Kräfte kann diese Bauart prinzipbedingt nicht aufnehmen. Zur Aufnahme von Querkräften ist ein zusätzliches Radiallager in der Konstruktion vorzusehen.
Montageungenauigkeiten oder Durchbiegungen können dazu führen, dass Gehäusebohrung und Welle nicht exakt senkrecht aufeinandertreffen. Die kugeligen Gehäusescheiben passen sich zusammen mit den Unterlagscheiben an solche Schiefstellungen an. Dadurch verteilt sich der Druck gleichmäßig über die Kugelreihen, was örtliche Überlastungen an den Wälzkörpern vermeidet.
Das Lager besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig und ist für Temperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Für den Betrieb muss das verwendete Schmierfett oder Schmieröl für die jeweils vorherrschende Temperatur im Aggregat freigegeben sein.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im Maschinenbau. Sie definiert Grenzmaße sowie Laufgenauigkeiten für Wellen- und Gehäusescheiben nach internationalen Normen. Diese Genauigkeit deckt gewöhnliche industrielle Antriebe ab, ohne dass Sonderpassungen für extrem feine Rundlaufanforderungen nötig werden.
Der Käfig führt die Kugeln in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das verringert Reibung und Geräuschentwicklung. Stahlblech bietet dabei mechanische Festigkeit und widersteht den thermischen Belastungen im industriellen Einsatz.
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