NACHI
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Das Axial-Rillenkugellager 51314 von NACHI nimmt reine Axialkräfte in einer Richtung bei Abmessungen von 70x125x40 mm im Maschinenbau auf.
Dieses einreihige Axial-Rillenkugellager 51314 von NACHI ist für Konstruktionen konzipiert, bei denen einseitige Axialkräfte auftreten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), besteht die Baueinheit aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie einem geführten Wälzkörpersatz mit Stahlblechkäfig. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt und entspricht den Vorgaben der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für industrielle Standardanwendungen. Da die Bauteile nicht selbsthaltend sind, lassen sich Wellenscheibe, Gehäusescheibe und Kugelringsatz getrennt montieren.
Als einseitig wirkendes Axiallager stützt dieses Bauteil eine Welle in genau einer axialen Richtung ab. Radialkräfte kann diese Bauart konstruktionsbedingt nicht aufnehmen, weshalb im Gesamtsystem eine separate Radiallagerung vorgesehen werden muss. Einsatzfelder finden sich in vertikalen Wellenanordnungen und Getriebestufen mit konstanter Axialbelastung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen den Laufrillen der beiden Scheiben.
Die plane Ausführung der Gehäusescheibe erfordert eine exakt rechtwinklige Anlagefläche im Gehäuse. Da das Bauteil nicht winkeleinstellbar ist und keine Unterlagscheibe umfasst, führen Fluchtungsfehler oder Verkippungen rasch zu ungleichmäßiger Lastverteilung. Bei der Montage ist die Zuordnung der Scheiben wesentlich: Die Wellenscheibe besitzt eine engere Bohrung für den festen Sitz auf der 70-mm-Welle, während die Gehäusescheibe einen größeren Innendurchmesser für den freien Wellendurchgang aufweist.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 40 mm auf. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 513.
Nein, Axial-Rillenkugellager dieser Bauart dienen ausschließlich der Aufnahme von Axialkräften in einer Richtung. Treten in der Anwendung zusätzliche Radialbelastungen auf, müssen Sie diese über ein separates Radiallager, beispielsweise ein Zylinderrollenlager oder Rillenkugellager, ableiten.
Das aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigte Lager mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen thermischen Bereich im praktischen Betrieb abdeckt.
Die Wellenscheibe hat eine geschliffene Bohrung mit genauem Passmaß zur Welle. Die Gehäusescheibe besitzt einen geringfügig größeren Innendurchmesser, damit die rotierende Welle berührungslos hindurchgeführt werden kann. Der Außendurchmesser der Gehäusescheibe passt in die Aufnahmebohrung.
Nein, diese Ausführung verfügt über eine ebene Gehäusescheibe und ist nicht winkeleinstellbar. Anlageflächen an Gehäuse und Wellenschulter müssen exakt plan sowie rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein, um Kantenspannungen an den Wälzkörpern zu vermeiden.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln auf ihrer Laufbahn. Das Bauteil hält den Wälzkörpersatz zusammen und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander, was Reibung und Erwärmung im Betrieb reduziert.
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