NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52216 von NSK führt Wellen mit 65 mm Bohrung bei beidseitigen Axialbelastungen.
Das Axial-Rillenkugellager 52216 von NSK ist als zweiseitig wirkendes Wälzlager für die Aufnahme reiner Axialkräfte aus beiden Richtungen konzipiert. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm und einer Breite von 48 mm nimmt dieses Bauteil axiale Führungskräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ausgerüstet mit einem Stahlblechkäfig deckt das Lager einen breiten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Es entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) für standardisierte Industrieanforderungen.
Dieses Axial-Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo eine rotierende Welle in beiden Richtungen axial geführt und gegen Verschiebungen abgestützt werden muss. Typische Einsatzfelder finden sich in Industrieanwendungen und Vorrichtungen mit wechselnder Schubrichtung. Da Axial-Rillenkugellager konstruktionsbedingt ausschließlich für axiale Belastungen ausgelegt sind, dürfen sie keine nennenswerten Radialkräfte aufnehmen. In der Maschinenkonstruktion kombinieren Entwickler das Lager deshalb üblicherweise mit separaten Radiallagern, um die auftretenden Kräfte exakt zu trennen.
Bei der Konstruktion und Montage ist besondere Sorgfalt geboten, da die Ausführung 52216 nicht winkeleinstellbar ist. Die Anschlussflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Schiefstellungen führen andernfalls zu punktuellen Kantenüberlastungen der Wälzkörper und mindern die Lebensdauer. Der Lieferumfang umfasst das reine Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben. Für einen ruhigen Lauf und einen sicheren Betrieb im zulässigen Temperaturbereich bis +150 Grad ist zudem eine fachgerechte Schmierung mit abgestimmtem Schmierstoff erforderlich.
Ein zweiseitig wirkendes Axial-Rillenkugellager besitzt zwei Kugelkränze und nimmt axiale Kräfte aus zwei entgegengesetzten Richtungen auf. Dadurch führt das Bauteil die Welle axial nach beiden Seiten ab. Im Gegensatz zu einseitig wirkenden Ausführungen stabilisiert dieses Lager die Wellenposition auch bei wechselnden Lastrichtungen im laufenden Betrieb, ohne dass dafür zwei getrennte Axiallager montiert werden müssen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm auf, der den Wellensitz bestimmt. Der Außendurchmesser beträgt 115 mm und erfordert eine entsprechende Aufnahme im Gehäuse. Mit einer Gesamtbreite von 48 mm benötigt das Bauteil axialen Bauraum in der Konstruktion. Diese standardisierten Maße erleichtern Konstrukteuren und Instandhaltern den passgenauen Einbau und den direkten Komponententausch.
Axial-Rillenkugellager sind ausschließlich für die Aufnahme axialer Lasten konzipiert und dürfen keine Radialkräfte aufnehmen. Treten im System radiale Querkräfte auf, müssen diese stets durch ein zusätzliches Radiallager abgestützt werden. Die konstruktive Trennung von Axial- und Radialführung trägt dazu bei, dass die Wälzkörper des Axiallagers rein plan auf den Laufrillen abrollen und Überlastungen vermieden werden.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 steht für die normale Fertigungstoleranz von Wälzlagern im Maschinenbau. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Wellen- und Gehäusescheiben. Für die meisten Standardanwendungen in der Industrie bietet P0 eine vollkommen ausreichende Genauigkeit, um Passungen auf gefertigten Wellen und in Lagergehäusen prozesssicher zu fügen.
Dieses Lager ist nicht winkeleinstellbar und reagiert sensibel auf Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. Eine Schiefstellung lässt sich mit dieser flachen Bauform ohne kugelige Gehäusescheibe nicht kompensieren. Daher müssen die Planflächen der Gehäuseschulter und der Wellenschulter präzise senkrecht zur Drehachse ausgerichtet sein, damit sich die Axialkräfte gleichmäßig über den gesamten Umfang verteilen.
Dank der Werkstoffkombination aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und einem Stahlblechkäfig ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Material maßstabil. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für die jeweils anfallende Betriebstemperatur freigegeben ist.
NSK Deutschland GmbH
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