SKF
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52320 von SKF nimmt wechselnde Axialkräfte bei Abmessungen von 85x170x97 mm sicher auf.
Das Axial-Rillenkugellager 52320 von SKF ist ein zweiseitig wirkendes Wälzlager zur Aufnahme reiner Axiallasten aus beiden Richtungen. Bei Abmessungen von 85 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 97 mm Bauhöhe führt diese Einheit Wellen axial in beide Richtungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig, ist die Komponente für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Das Bauteil erfüllt die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 für genormte Industrieanforderungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Dieses zweiseitig wirkende Wälzlager eignet sich für Lagerstellen, bei denen wechselnde axiale Belastungen ohne radiale Lastanteile auf die Welle einwirken. Durch den Aufbau mit einer mittigen Wellenscheibe und zwei Gehäusescheiben nimmt das Bauteil Axialkräfte in beide Richtungen auf.
Der Einsatz empfiehlt sich in Konstruktionen, in denen Radialkräfte über separate Radiallager abgefangen werden. Da die Ausführung nicht winkeleinstellbar ist, müssen die Planflächen an Welle und Gehäuse exakt fluchtend gefertigt sein, um Verkantungen und ungleichmäßige Kantenbelastungen der Laufbahnen zu verhindern.
Beim Einbau des Axial-Rillenkugellagers 52320 kommt es auf die passgenaue Anordnung der Scheiben und Kugelkränze an. Der Lieferumfang umfasst das Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben, weshalb ebene und saubere Anlageflächen im Gehäuse sowie an den Wellenschultern erforderlich sind.
Für den Betrieb zwischen -30 und +150 Grad ist eine anwendungsspezifische Schmierstoffversorgung vorzusehen. Zudem schützt eine konstruktive Gehäuseabdichtung das offene Lager vor Feuchtigkeit und Fremdkörpern.
Die Abmessungen betragen 85 mm Innendurchmesser (Bohrung), 170 mm Außendurchmesser und 97 mm Gesamtbreite. Diese Maße bestimmen den Bauraum für den Sitz der Wellen- und Gehäusescheiben.
Zweiseitig wirkende Ausführungen nehmen axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. Eine mittig angeordnete Wellenscheibe stützt Axialkräfte über zwei Kugelkränze auf die äußeren Gehäusescheiben ab. Radiale Kräfte kann diese Bauform prinzipbedingt nicht aufnehmen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der Stahlblechkäfig sind für diesen Rahmen dimensioniert. In der Praxis bestimmt auch das gewählte Schmiermittel die thermische Einsatzgrenze.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar und wird ohne sphärische Unterlagscheiben geliefert. Die Auflageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein, da Schiefstellungen zu einseitigen Belastungen der Wälzkörper führen.
Diese Einstufung beschreibt die Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit. Sie definiert Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Planlauf, sodass das Lager in genormte Konstruktionen eingepasst werden kann.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen. Diese Käfigausführung verbindet geringes Eigengewicht mit mechanischer Stabilität und deckt den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
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