FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 455,57 € | 8.655,75 € |
| 3 | 911,13 € | 8.200,19 € |
Das einseitig wirkende Axial-Pendelrollenlager 29372 -E1-MB mit Messingkäfig misst 360x560x122 mm und nimmt sehr schwere Axialkräfte bei gleichzeitigem Fluchtungsausgleich auf.
Das Axial-Pendelrollenlager 29372 -E1-MB von FAG Wälzlager nimmt schwere axiale Kräfte auf, wenn diese in einer Richtung auf die Welle einwirken. Durch die hohlkugelige Laufbahn in der Gehäusescheibe gleicht dieses Wälzlager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet eine hohe Formstabilität im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Konstrukteure nutzen die Bauform für anspruchsvolle Lagerstellen mit kombinierten Belastungen.
Dieses Lager nimmt primär sehr große axiale Lasten auf, die mit radialen Kraftanteilen zusammentreffen. Die einseitig wirkende Bauform stützt Kräfte in Wellenrichtung ab und gleicht winkelige Verlagerungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Typische Einsatzbereiche finden sich bei schwer belasteten Industrieanwendungen mit kombinierten Kräften. Da Wellenscheibe und Gehäusescheibe getrennt montierbar sind, gestaltet sich das Handling der Bauteile praxisgerecht. Im Betrieb erfordert die Bauart eine axiale Mindestbelastung, was dem schlupffreien Abrollen der Wälzkörper dient.
Das Nachsetzzeichen -MB kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der die tonnenförmigen Rollen stabil führt. Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit bei starken Beschleunigungen, Vibrationen und Stoßbelastungen. Der Werkstoff verträgt Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad und eignet sich für übliche Schmierstoffe im Schwerlastbereich. In Verbindung mit der genormten Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erfüllt das Lager normale Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Bei der Auslegung sind die Anschlussmaße mit 360 mm Bohrungsdurchmesser und 122 mm Bauhöhe zu berücksichtigen.
Dieses Lager überträgt einseitig wirkende Axialkräfte im Schwerlastbereich und nimmt gleichzeitig radiale Lastanteile auf. Durch die sphärische Laufbahn der Gehäusescheibe stellt sich der Rollensatz bei Wellendurchbiegungen winkelbeweglich ein. Damit gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler aus, ohne dass Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Die Wellenscheibe verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 360 mm. Der Außendurchmesser der Gehäusescheibe beträgt 560 mm und die Gesamtbreite misst 122 mm. Diese genormten Dimensionen definieren die Einbauverhältnisse in Gehäuse und Wellenabsatz für die Konstruktion entsprechender Industrieanlagen.
Der Kennbuchstabe MB weist auf einen einteiligen oder mehrteiligen Massivkäfig aus Messing hin. Diese Käfigausführung zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber Erschütterungen sowie wechselnden Beschleunigungen aus. Sie erlaubt den Einsatz in thermisch anspruchsvollen Umgebungen bis zu 200 Grad.
Der zulässige Temperaturbereich des Lagers reicht von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Die tatsächliche Grenze im Dauereinsatz bestimmt in der Regel die thermische Beständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
P0 bezeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager und entspricht der Einstufung ABEC 1. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für Standardanwendungen in der Antriebstechnik, bei denen keine erhöhte Präzisionsklasse erforderlich ist.
Im Betrieb benötigt die Lagerung eine Mindestaxialkraft, damit die tonnenförmigen Rollen ohne Gleitbewegungen auf den Laufbahnen abrollen. Ein zu geringer Anpressdruck kann Schlupf zwischen Rollen und Scheiben begünstigen. Bei unzureichender Betriebslast lässt sich der erforderliche Druck durch äußere Vorspannung herstellen.
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