SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 147,10 € | 2.794,96 € |
| 3 | 294,21 € | 2.647,85 € |
Das Axial-Pendelrollenlager 29348 E von SKF nimmt hohe einseitige Axiallasten bei 240 mm Bohrung und 380 mm Außendurchmesser auf.
Dieses Axial-Pendelrollenlager 29348 E ist ein schweres Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Konstruktion verbindet winkeleinstellbare Rollensätze mit einer hohen Tragfähigkeit in axialer Wirkrichtung. Durch den Aufbau aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich das Bauteil für thermische Beanspruchungen von -30 bis +200 Grad. Als SKF Explorer Ausführung bietet das Lager aufeinander abgestimmte Kontaktflächen für einen gleichmäßigen Kraftverlauf.
Das Lager ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen sehr hohe Axialkräfte auftreten und gleichzeitig Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Einsatzbereiche finden sich vor allem bei Lagerungen mit kombinierten Belastungen und hoher axialer Beanspruchung. Da dieses Wälzlager einseitig wirkt, nimmt es Axialkräfte gezielt in eine Richtung auf. Zusätzlich kann die Lagerung begrenzte Radialkräfte übertragen, sofern gleichzeitig eine axiale Mindestbelastung anliegt.
Der Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auf den Laufbahnen und vermindert den Reibungswiderstand während der Rotation. Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Bauteilgewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus, was dem Schmierstofffluss zugutekommt. In Kombination mit der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 lässt sich das Bauteil maßgenau auf Wellen mit 240 mm Durchmesser montieren und in Gehäuse mit 380 mm Sitz einpassen.
Mit einem Innendurchmesser von 240 mm an der Wellenscheibe, einem Außendurchmesser von 380 mm an der Gehäusescheibe sowie einer Gesamtbreite von 85 mm entspricht das Bauteil den genormten Hauptabmessungen für axiale Rollenlager dieser Baugröße.
Die Explorer-Ausführung von SKF kennzeichnet eine verbesserte Innengeometrie sowie verfeinerte Oberflächen der Laufbahnen und Rollen. Diese Ausführung begünstigt die Spannungsverteilung im Wälzkontakt, vermindert die Reibung und unterstützt die Ermüdungslebensdauer unter Nennlast.
Aufgrund der sphärischen Hohlkugellaufbahn in der Gehäusescheibe stellt sich der Rollensatz winkelbeweglich ein. Dadurch gleicht die Konstruktion statische Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse sowie dynamische Durchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus, ohne dass schädliche Kantenpressungen entstehen.
Zwischen -30 und +200 Grad liegt der zulässige Betriebsbereich für dieses Bauteil. Das Material aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig bleiben in dieser Temperaturspanne formstabil. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass der verwendete Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Als einseitig wirkendes Axiallager nimmt die Konstruktion Axiallasten ausschließlich in eine definierte Richtung auf. Gleichzeitig können die schräg gestellten Rollen auch radiale Kräfte abstützen, solange eine ausreichende axiale Mindestbelastung vorhanden ist, die ein Abheben der Rollen verhindert.
Nach der Standard-Toleranzklasse P0 (auch bezeichnet als Normaltoleranz PN oder ABEC 1) gefertigt, erfüllt das Bauteil die üblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus.
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