FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Auf einen Blick: Axial-Pendelrollenlager 29412 -E1-XL von FAG mit 60 mm Bohrung nimmt hohe einseitige Axialkräfte bei möglicher Winkeleinstellbarkeit auf.
Das Axial-Pendelrollenlager 29412 -E1-XL von FAG Wälzlager ist ein einseitig wirkendes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Bei Abmessungen von 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite nimmt dieses Lager sehr schwere axiale Lasten auf. Durch die hohlkugelige Laufbahn der Gehäusescheibe gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen zuverlässig.
Konstruktionen mit einseitig wirkenden Axialkräften und gleichzeitigen Wellendurchbiegungen bilden das zentrale Einsatzfeld für das Axial-Pendelrollenlager 29412 -E1-XL. Das Bauteil überträgt Axiallasten und kann kombiniert radiale Kräfte aufnehmen, sofern eine axiale Mindestbelastung anliegt. Typische Anwendungen finden sich in vertikalen Wellenlagerungen sowie in Lageranordnungen mit hohen Axialkräften, bei denen Bauteiltoleranzen oder elastische Verformungen ausgeglichen werden müssen.
Der verbaute Stahlblechkäfig widersteht Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad und eignet sich für alle gängigen Industrie-Schmierstoffe. In Kombination mit der Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1) ermöglicht das Bauteil eine präzise Wellenführung. Beachten Sie bei der Auslegung die getrennte Montierbarkeit von Wellen- und Gehäusescheibe sowie eine ausreichende axiale Vorspannung, damit Schlupf zwischen den Wälzkörpern und Laufbahnen vermieden wird.
Mit 60 mm Innendurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 42 mm Bauhöhe entsprechen die Abmessungen der definierten Baugröße. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen und in Gehäusebohrungen, die für diese Lagerabmessungen ausgelegt sind.
Einseitig wirkende Axial-Pendelrollenlager nehmen vor allem hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Durch die schräg zur Lagerachse geneigten Wälzkörper können sie zusätzlich Radiallasten mittragen. Um Schlupf und Gleitbewegungen an den Rollen zu verhindern, muss im laufenden Betrieb stets eine axiale Mindestlast auf das Lager einwirken.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Bei der praktischen Auslegung begrenzt vor allem die thermische Belastbarkeit des gewählten Schmierfetts oder Öls die nutzbare Betriebstemperatur.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise PN steht für die Standardtoleranz im Maschinenbau, international vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Wellen- und Gehäusescheiben. Für die meisten Industrieantriebe bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis aus Führungsgenauigkeit und wirtschaftlicher Fertigung.
Die kugelig geformte Laufbahn in der Gehäusescheibe verleiht dem Lager seine Winkelbeweglichkeit. Bei Wellendurchbiegungen oder leichten Fluchtungsfehlern stellen sich die tonnenförmigen Rollen selbsttätig im Laufbahnbogen ein. Dadurch werden zusätzliche Kantenspannungen reduziert, was die Lebensdauer der Lagerung unter dynamischen Belastungen unterstützt.
Wellen- und Gehäusescheiben sowie die Rollen bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Formstabilität unter Last und gute Verschleißbeständigkeit aus. In Verbindung mit dem geführten Stahlblechkäfig entsteht eine tragfähige Baugruppe für den industriellen Dauereinsatz.
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