SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 240,47 € | 4.569,01 € |
| 3 | 480,94 € | 4.328,54 € |
Das Axial-Pendelrollenlager 29364 E von SKF nimmt einseitig schwere Axiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler bei Abmessungen von 320x500x109 mm aus.
Dieses einseitig wirkende Axial-Pendelrollenlager 29364 E führt Wellen bei hohen Axialkräften und lässt gleichzeitig radiale Belastungsanteile zu. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Gehäuselaufbahn stellt sich das Wälzlager im Betrieb selbsttätig ein. Winkelversätze zwischen Welle und Gehäuse sowie Wellendurchbiegungen gleicht die Konstruktion ohne nennenswerte Reibungserhöhung aus. Gefertigt aus 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl ist das Lager für schwere Industrieantriebe und Großgetriebe ausgelegt.
Die Bauart eignet sich für Industrieanwendungen, bei denen hohe axiale Druckkräfte auf die rotierende Welle einwirken. Durch die schräg zur Rotationsachse angeordneten Rollen überträgt das Wälzlager neben der primären Axiallast gleichzeitig radiale Kraftanteile. Die sphärische Gehäuselaufbahn kompensiert Schiefstellungen sowie Durchbiegungen der Welle während des Betriebs. Für ein sauberes Abrollen der Wälzkörper ist konstruktiv eine ausreichende Mindestaxialbelastung auf die Wellenscheibe vorzusehen, um Schlupf zwischen Rollen und Laufbahn zu vermeiden.
In der Ausführung E verfügt das Lager über eine angepasste Innengeometrie sowie einen geführten Stahlblechkäfig zur geordneten Wälzkörperführung. Die Werkstoffausführung widersteht Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Als Explorer-Variante von SKF weist das Bauteil eine verbesserte Oberflächenbeschaffenheit der Laufbahnen auf, was zur Verschleißminderung beiträgt. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Axiallager maßhaltig in genormte Anschlusskonstruktionen ein.
Die Bauform nimmt hohe Axialkräfte in einer Richtung auf und verträgt gleichzeitig radiale Lastanteile. Durch die sphärische Gehäuselaufbahn gleicht sie Fluchtungsfehler der Welle im Betrieb aus. Die Explorer-Ausführung von SKF basiert auf gehärtetem 100Cr6-Wälzlagerstahl und bietet eine hohe Oberflächengüte auf den Laufbahnen.
Die Bohrung der Wellenscheibe beträgt 320 mm, der Außendurchmesser der Gehäusescheibe misst 500 mm und die Gesamtbreite liegt bei 109 mm. Diese Maße bestimmen den Bauraumbedarf auf der Welle sowie im umgebenden Maschinengehäuse bei schweren Lagerungsanordnungen.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in dieser Temperaturspanne ihre mechanische Festigkeit. Die thermische Einsatzgrenze im laufenden Betrieb richtet sich maßgeblich nach der Eignung des gewählten Schmierstoffs.
P0 beziehungsweise PN kennzeichnet die gebräuchliche Normaltoleranz für Wälzlager, die im nordamerikanischen System der Klasse ABEC 1 entspricht. Die Einstufung definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrungs- und Außendurchmesser sowie den Planlauf für Standardanwendungen im Maschinenbau.
Eine ständige Mindestaxialkraft verhindert das Gleiten der Rollen an den Laufbahnen, sodass die Wälzkörper schlupffrei abrollen. Reichen das Eigengewicht der Welle und die Betriebslast hierfür nicht aus, können Gleitbewegungen den Verschleiß beschleunigen. Gegebenenfalls lässt sich die erforderliche Mindestlast über federnde Elemente oder Wellenmuttern aufbringen.
Dank des nicht selbsthaltenden Aufbaus können Wellenscheibe mit Rollenkranz und Gehäusescheibe separat voneinander montiert werden. Diese Trennbarkeit erleichtert den sukzessiven Einbau sowie spätere Kontrollen bei Großlagern mit 320 mm Wellendurchmesser erheblich.
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