NKE
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Das Axial-Pendelrollenlager 29428 -E von NKE Steyr nimmt einseitig hohe Axialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler bei 140 mm Bohrung mechanisch aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29428 -E von NKE Steyr ist ein Wälzlager zur Aufnahme schwerer axialer Kräfte in einer Wirkrichtung. Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 85 mm eignet sich dieses Bauteil für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dank der Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der winkeleinstellbaren Rollenführung bewältigt das Lager gleichzeitig Durchbiegungen der Welle. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den industriellen Maschinenbetrieb.
Industrieantriebe und Großgetriebe nutzen das Axial-Pendelrollenlager 29428 -E primär dort, wo sehr hohe Axialbelastungen mit Wellendurchbiegungen zusammentreffen. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Gehäuselaufbahn kompensiert das Lager Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig. Gleichzeitig kann das einseitig wirkende Wälzlager radiale Zusatzkräfte aufnehmen, sofern eine überwiegende Axiallast anliegt. Konstrukteure binden diese Ausführung daher bevorzugt in schwere Arbeitsmaschinen ein.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper betriebssicher und hält thermischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad stand. Im Betrieb ist zu beachten, dass Axial-Pendelrollenlager eine axiale Mindestbelastung benötigen, um Schlupf zwischen den Wälzkörpern und Laufbahnen zu vermeiden. Zudem lassen sich Gehäusescheibe, Wellenscheibe und Rollensatz getrennt montieren. Die Schmierstoffwahl ist auf die auftretenden Temperaturen und Umgebungsbedingungen abzustimmen, um die Funktionsfähigkeit des Systems zu erhalten.
Dieses Lager besitzt eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm und eine Breite von 85 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Nennmaße ermöglichen den Einbau auf entsprechenden Wellenzapfen in Industrieanlagen.
Ein einseitig wirkendes Axiallager nimmt axiale Kräfte ausschließlich aus einer Richtung auf. Treten im Betrieb wechselnde oder umgekehrte Axialkräfte auf, erfordert die Konstruktion ein zweites Lager zur Gegenführung. Radialkräfte lassen sich bis zu einem gewissen Anteil mittragen, wenn die primäre Axialkraft konstant anliegt.
Die Gehäusescheibe verfügt über eine hohlkugelige Laufbahn, auf der sich die tonnenförmigen Rollen frei einstellen können. Durch diese Geometrie passt sich das Lager Schiefstellungen der Welle oder Gehäuseverformungen während des Laufs an. Kantenpressungen an den Wälzkörpern werden dadurch wirksam minimiert.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig eignet sich für einen Temperatureinsatz von -30 bis +200 Grad. Entscheidend für den tatsächlichen Grenzbereich im Betrieb bleibt jedoch der gewählte Schmierstoff, dessen thermische Beständigkeit die oberen und unteren Einsatzgrenzen der Lagerstelle maßgeblich bestimmt.
Axial-Pendelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut, sodass sich Wellenscheibe, Gehäusescheibe sowie der Rollensatz samt Käfig separat handhaben lassen. Dies erleichtert den Einbau in schweren Getrieben oder Gehäusen erheblich. Beim Einbau ist auf die saubere axiale Ausrichtung und eine ausreichende Mindestvorspannung zu achten.
Ausschlaggebend sind neben den Hauptabmessungen die vorliegende Lastrichtung und die vorherrschende Betriebsart. Da Axial-Pendelrollenlager eine axiale Mindestlast für den schlupffreien Lauf fordern, muss die Belastung im Betrieb ausreichen. Auch die Passungen an Welle und Gehäuse sind exakt auf die Betriebsverhältnisse abzustimmen.
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