29413  E Axial-Pendelrollenlager von SKF
29413  E Axial-Pendelrollenlager von SKF

SKF

Axial-Pendelrollenlager SKF 29413 E

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
140 mm
Breite
45 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Käfig
Stahlblechkäfig
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Wirkrichtung
einseitig wirkend
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Version
Explorer
Gewicht
3,2 kg
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Axial-Pendelrollenlager SKF 29413 E
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Axial-Pendelrollenlager SKF 29413 E

Das Axial-Pendelrollenlager 29413 E von SKF nimmt bei 65x140x45 mm einseitig schwere Axiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler zuverlässig aus.

Das Axial-Pendelrollenlager 29413 E ist ein schwer belastbares Wälzlager für industrielle Konstruktionen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl (100Cr6) in SKF Explorer-Ausführung, nimmt diese Bauart axiale Kräfte in einer Richtung auf. Gleichzeitig erlaubt die kugelige Laufbahn der Gehäusescheibe die Kompensation von Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.

Wofür eignet sich das Axial-Pendelrollenlager 29413 E?

Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo hohe Axiallasten mit Winkelverlagerungen zwischen Welle und Gehäuse zusammentreffen. Das Lager nimmt neben der vorherrschenden Axialkraft konstruktionsbedingt auch anteilige Radiallasten auf. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit hohen Axialkräften und Schiefstellungen. Die zerlegbare Konstruktion ermöglicht eine getrennte Montage von Wellen- und Gehäusescheibe sowie Rollenkranz, was den Einbau in beengten Einbauräumen erleichtert.

Was zeichnet die Explorer-Version mit Stahlblechkäfig aus?

Die Ausführung mit Stahlblechkäfig zeichnet sich durch Formstabilität bei geringem Eigengewicht aus und ist auf den Temperaturbereich bis +200 Grad abgestimmt. In der Explorer-Version weist das Bauteil angepasste Kontaktgeometrien auf. Das Lager erfüllt die normale Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1). Bei der Auslegung ist zu beachten, dass das Lager einseitig wirkt und für einen schlupffreien Lauf stets eine axiale Mindestbelastung benötigt.

Welche Hauptabmessungen hat das Axial-Pendelrollenlager 29413 E?

Das Lager verfügt über eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Bauhöhe von 45 mm. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt einen widerstandsfähigen Stahlblechkäfig für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Wie gleicht dieses Axial-Pendelrollenlager Winkelfehler aus?

Die Gehäusescheibe besitzt eine hohlkugelige Laufbahn, deren Mittelpunkt auf der Lagerachse liegt. Dadurch stellen sich die schräg angeordneten Tonnenrollen im Betrieb winklig ein. Das Bauteil gleicht dynamische Durchbiegungen der Welle sowie statische Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle selbsttätig aus.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Axial-Pendelrollenlager 29413 E?

Das Wälzlager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Der verbaute Stahlblechkäfig hält diesen thermischen Bedingungen problemlos stand. Entscheidend für den tatsächlichen Einsatzbereich im Betrieb ist die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs.

Warum ist eine axiale Mindestbelastung bei diesem Lager erforderlich?

Axial-Pendelrollenlager benötigen im laufenden Betrieb eine definierte Mindestaxialkraft, um das Abheben der Rollen von den Laufbahnen zu verhindern. Ohne ausreichenden Anpressdruck kann es zu Schlupf zwischen Rollen und Laufbahn kommen, was zu erhöhtem Verschleiß und unerwünschter Erwärmung führt.

Welche Toleranzklasse weist das Lager auf?

Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im amerikanischen Standard der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse reicht für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau vollkommen aus.

Kann das Axial-Pendelrollenlager auch Radialkräfte aufnehmen?

Ja, durch die geneigte Lage der Rollen zur Lagerachse überträgt das Bauteil neben hohen einseitigen Axialkräften auch begrenzte Radiallasten. Voraussetzung ist jedoch, dass gleichzeitig eine ausreichende Axialbelastung anliegt, die die Führung der Wälzkörper auf der Bahn unterstützt.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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