NSK
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Das einseitig wirkende Axial-Pendelrollenlager 29318 E von NSK nimmt hohe axiale Belastungen bei 90 mm Bohrung und 155 mm Außendurchmesser auf.
Das Axial-Pendelrollenlager 29318 E von NSK führt Wellen unter einseitig wirkenden Axialkräften und gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus. Dank der sphärischen Gehäuselaufbahn stellt sich der Rollensatz bei Wellendurchbiegungen flexibel ein. Das Wälzlager besitzt die Hauptabmessungen 90x155x39 mm und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Konstrukteure nutzen diese Bauform in schweren Industrieantrieben, bei denen neben primären Axialkräften auch überlagerte Radialkräfte auftreten.
Dieses Lager eignet sich für Industrieanwendungen mit schweren Axialkräften, bei denen zugleich Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Durch die hohlkugelige Laufbahn der Gehäusescheibe kompensiert das Bauteil Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse ohne erhöhten Kantenverschleiß. Die Auslegung greift, sobald die Lagerung neben der einseitigen Axiallast auch radiale Kraftanteile führen muss. Für reine Radialbelastungen ist dieser Lagertyp hingegen ungeeignet.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen gleichmäßig und eignet sich für den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) bietet die geforderte Normalgenauigkeit für den industriellen Standardeinsatz. Da das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut ist, montieren Sie Wellenscheibe und Gehäusescheibe getrennt voneinander. Beim Einbau ist eine ausreichende Mindestaxialbelastung erforderlich, um im Betrieb Schlupf zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen zu vermeiden.
Diese Bauform nimmt primär hohe axiale Kräfte in einer Richtung auf und toleriert gleichzeitig Schiefstellungen der Welle. Durch die balligen Rollen und die sphärische Gehäuselaufbahn gleicht es Fluchtungsfehler eigenständig aus. Bei den Abmessungen 90x155x39 mm erlaubt diese Konstruktion zudem die Aufnahme kleinerer radialer Lastanteile.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 155 mm und eine Bauhöhe von 39 mm auf. Die Maße entsprechen der metrischen Normreihe für Axial-Pendelrollenlager. Durch diese definierten Abmessungen lässt sich das Lager passgenau in Gehäusebohrungen einbauen und auf Wellen montieren.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad. Das Bauteil besteht aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ist mit einem Stahlblechkäfig ausgerüstet. Für den tatsächlichen Einsatz im laufenden Betrieb sind zusätzlich die Temperaturgrenzen des verwendeten Schmierstoffs zu beachten.
Die Gehäusescheibe besitzt eine hohlkugelig ausgeformte Laufbahn, auf der sich die schräg gestellten Tonnenrollen frei einpendeln können. Dadurch gleicht das Lager Schiefstellungen, elastische Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsabweichungen des Maschinengehäuses während des Laufs aus, ohne dass schädliche Kantenspannungen an den Wälzkörpern entstehen.
Die Kennzeichnung besagt, dass das Lager axiale Führungskräfte ausschließlich in einer Richtung übertragen kann. Treten im Betrieb wechselnde oder gegengerichtete Axialkräfte auf, muss die Welle durch ein zweites Lager axial gegengeführt werden. Zudem verlangt das Bauteil eine Mindestaxiallast, um Schlupf an den Rollen zu verhindern.
Die Angabe P0/PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die Standard-Toleranzklasse im allgemeinen Maschinenbau. Sie definiert verbindliche Grenzmaße sowie Rundlauftoleranzen für Wellen- und Gehäusescheibe. Diese Präzisionsklasse reicht für die allermeisten industriellen Einsatzfälle mit Axial-Pendelrollenlagern vollständig aus.
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