TIMKEN
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| 3 | 65,20 € | 586,78 € |
Das Axial-Pendelrollenlager 29328 EJ von TIMKEN nimmt bei 140x240x60 mm hohe einseitige Axialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29328 EJ ist als einseitig wirkendes Wälzlager für schwere axiale Lasten konzipiert. Dank der sphärischen Gehäuselaufbahn kompensiert die Konstruktion Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. TIMKEN fertigt diese Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 140 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser sowie 60 mm Breite. Ein Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und erlaubt Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Die Ausführung kommt zum Einsatz, wenn hohe axiale Kräfte in einer Richtung wirken und gleichzeitig Wellendurchbiegungen auftreten. Die Bauform erlaubt den Ausgleich von Fluchtungsfehlern im laufenden Betrieb, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Typische Einsatzbereiche liegen in industriellen Lagerungsanordnungen mit vertikalen Wellensträngen und stark belasteten Lagerstellen. Da das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut ist, lassen sich Wellenscheibe und Gehäusescheibe getrennt voneinander montieren.
Der verbaute Stahlblechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher Festigkeit aus. Er widersteht Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad und eignet sich für alle gängigen Industrie-Schmierstoffe. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert standardisierte Grenzmaße für den passgenauen Sitz auf Welle und Gehäuse. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass für einen schlupffreien Lauf stets eine axiale Mindestbelastung anliegen sollte.
Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm sowie einer Bauhöhe von 60 mm entspricht die Ausführung den genormten Hauptabmessungen dieser Reihe. Vor dem Einbau sind der vorhandene Bauraum und die Passungsmaße auf der Welle abzustimmen.
Als einseitig wirkendes Bauteil nimmt die Ausführung vorrangig hohe axiale Kräfte auf. Durch die geneigte Lage der Rollenkörper kann das Lager zusätzlich auch radiale Belastungskomponenten übertragen. Reine Radialkräfte lassen sich mit dieser Bauart jedoch nicht führen.
Die hohlkugelige Laufbahn in der Gehäusescheibe ermöglicht eine freie Winkeleinstellbarkeit des Rollensatzes. Dadurch passt sich das Wälzlager selbsttätig an Fluchtungsfehler, Gehäusedeformationen oder Durchbiegungen der Welle an. Diese Eigenschaft beugt schädlichen Zwangskräften vor.
Ausgelegt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist das Lager für Temperaturen von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Die tatsächlich nutzbare Betriebstemperatur hängt in der Praxis jedoch maßgeblich von der Temperaturfestigkeit des gewählten Schmierstoffs ab.
Diese Kennzeichnung steht für die genormte Standard-Genauigkeit von Industrie-Wälzlagern. Die Maß- und Lauftoleranzen liegen innerhalb der üblichen Grenzwerte für den allgemeinen Maschinenbau. Diese Genauigkeitsstufe erlaubt eine unkomplizierte Montage auf standardisierten Lagersitzen.
Eine ständige Mindestlast verhindert Schlupf zwischen den Rollen und den Laufbahnen, der sonst zu Oberflächenbeschädigungen führen könnte. Reicht das Eigengewicht der Welle im Betrieb nicht aus, kann die Vorspannung mechanisch über Federn oder Wellenmuttern aufgebracht werden.
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